Streberin

Streberin (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Streberin die Streberinnen
Genitiv der Streberin der Streberinnen
Dativ der Streberin den Streberinnen
Akkusativ die Streberin die Streberinnen

Worttrennung:

Stre·be·rin, Plural: Stre·be·rin·nen

Aussprache:

IPA: [ˈʃtʁeːbəʁɪn]
Hörbeispiele:  Streberin (Info)
Reime: -eːbəʁɪn

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich, abwertend: weibliche Person, die mit Fleiß, Zielstrebigkeit, und Ehrgeiz auf die eigene Laufbahn vor allem in der Schule, aber auch in Ausbildung, Studium und Beruf hinarbeitet; zu den eigenen Lernerfolgen erfolgreich und vor allem aktiv beiträgt; je nach Hintergrund auch zur Überdeckung eigener Defizite oder als unsachliches Schimpfwort benutzt

Herkunft:

Ableitung (Motion, Movierung) des Femininums aus der männlichen Form Streber mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Sinnverwandte Wörter:

[1] Musterschülerin

Männliche Wortformen:

[1] Streber

Oberbegriffe:

[1] Frau

Beispiele:

[1] „In der Schule blieb Kathinka weiterhin die Klassenbeste, war dennoch bei allen wegen ihrer Offenherzigkeit beliebt und wurde von ihren Klassenkameraden nicht als Streberin empfunden.“[1]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Streberin
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Streberin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStreberin
[1] Duden online „Streberin

Quellen:

  1. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 262. 1. Auflage 2025.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: bierernst, Bierernst