Taumel

Taumel (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Taumel
—
Genitiv des Taumels
—
Dativ dem Taumel
—
Akkusativ den Taumel
—

Worttrennung:

Tau·mel, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈtaʊ̯ml̩]
Hörbeispiele:  Taumel (Info)
Reime: -aʊ̯ml̩

Bedeutungen:

[1] Schwindelgefühl
[2] rauschhafter Gemütszustand (von Freude und Begeisterung)

Herkunft:

Substantivierung des Stamms von taumeln durch Konversion im 17. Jahrhundert[1]

Beispiele:

[2] „Ich ballte die Fäuste, aber schon kamen mir die Tränen, und der Taumel der Leidenschaft ergriff mich, ein süßer Wahnsinn.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Taumel“
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Taumel“
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Taumel“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Taumel“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Taumel“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Taumel“
[1, 2] The Free Dictionary „Taumel“
[1, 2] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Taumel“
[1, 2] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Taumel“
[1, 2] Duden online „Taumel“

Quellen:

  1. ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Taumel“
  2. ↑ Leopold von Sacher-Masoch; Helmut Fleskamp (Herausgeber): Venus im Pelz und Don Juan von Kolomea. Lichtenberg, München 1968, Seite 158. (Zuerst: Venus im Pelz, 1870, hier: S. 7-174; Don Juan von Kolomea 1866, hier: S. 175-244)

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: lautem, maulet, maulte, Meltau, taumle