Tlatelolco
Tlatelolco (Deutsch)
Substantiv, n, Toponym
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) Tlatelolco | — |
| Genitiv | (des Tlatelolco) (des Tlatelolcos) Tlatelolcos |
— |
| Dativ | (dem) Tlatelolco | — |
| Akkusativ | (das) Tlatelolco | — |
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „Tlatelolco“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Worttrennung:
- Tla·te·lol·co, kein Plural
Aussprache:
- IPA: […]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] ursprünglich eigenständiger Stadtstaat im präkolumbischen Mesoamerika, heute ein Stadtteil von Mexiko-Stadt
Beispiele:
- [1] „Ihr Altepetl hieß Tlatelolco und hatte seinen eigenen Tlatoani, da die kleinere Aussteigergruppe nicht unter der Herrschaft des Königs der Mehrheit leben und arbeiten wollte.“[1]
- [1] „Dieser herrschte seit 1502 als huey tlatoani (wörtlich ‹großer Sprecher›) der Mexica, also der Bewohner Tenochtitlans und ihrer Schwesterstadt Tlatelolco.“[2]
- [1] „Tlatelolco war der Tenochtitlan eng verbundene Nachbarort, beide Städte teilten sich die Insel im Texcocosee.“[3]
Übersetzungen
[1] Stadstaat/Stadtteil
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Tlatelolco“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Tlatelolco“
Quellen:
- ↑ Camilla Townsend: Fünfte Sonne. Eine neue Geschichte der Azteken. C.H.Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-79817-7, Seite 111.
- ↑ Vitus Huber: Die Konquistadoren. Cortés, Pizarro und die Eroberung Amerikas. C.H.Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73429-8, Seite 46.
- ↑ Stefan Rinke: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos. C.H.Beck, München 2019, ISBN 978-3-406-73399-4, Seite 26.