Todeszeitpunkt

Todeszeitpunkt (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Todeszeitpunkt die Todeszeitpunkte
Genitiv des Todeszeitpunkts
des Todeszeitpunktes
der Todeszeitpunkte
Dativ dem Todeszeitpunkt den Todeszeitpunkten
Akkusativ den Todeszeitpunkt die Todeszeitpunkte

Worttrennung:

To·des·zeit·punkt, Plural: To·des·zeit·punk·te

Aussprache:

IPA: [ˈtoːdəsˌt͡saɪ̯tpʊnkt]
Hörbeispiele:  Todeszeitpunkt (Info)

Bedeutungen:

[1] Zeitpunkt, an dem der Tod eintritt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Tod und Zeitpunkt sowie dem Fugenelement -es

Oberbegriffe:

[1] Zeitpunkt

Beispiele:

[1] „Er lehnte es ab, sich vom Tod, vom Todeszeitpunkt durch ein gebremstes Leben zu entfernen.“[1]
[1] „Wobei sich der Todeszeitpunkt natürlich noch nicht exakt ermitteln ließ, denn es war unklar, wie lange sie auf der Straße gelegen hatte, als Guđjón sie bei seinem Nachtspaziergang entdeckt hatte.“[2]
[1] „Wenn er die letzte Autofahrt rekapituliert, versucht er, sich die letzte Minute, die Mama noch bleibt, aufzusparen, den letzten Augenblick, den Todeszeitpunkt aufzuschieben, indem er das Unvermeidliche hinauszögert.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Todeszeitpunkt
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Todeszeitpunkt
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Todeszeitpunkt
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTodeszeitpunkt

Quellen:

  1. Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Lebensgeschichten und Dokumente. 2. Auflage. Wallstein, Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5388-6, Seite 121.
  2. Ragnar Jónasson: Wintersturm. Thriller. 1. Auflage. btb Verlag, München 2024 (übersetzt von Anika Wolff), ISBN 978-3-641-28537-1, Zitat Seite 37. Isländische Originalausgabe Veröld, Reykjavík 2020.
  3. Auđur Ava Ólafsdóttir: Eden. Roman. 3. Auflage. Insel, Berlin 2026 (übersetzt von Tina Flecken), ISBN 978-3-458-64543-6, Seite 124. 1. Auflage 2025; Isländisches Original Reykjavík 2022.