Tränengas

Tränengas (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Tränengas
—
Genitiv des Tränengases
—
Dativ dem Tränengas
dem Tränengase
—
Akkusativ das Tränengas
—

Worttrennung:

Trä·nen·gas, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈtʁɛːnənˌɡaːs]
Hörbeispiele:  Tränengas (Info)

Bedeutungen:

[1] chemische Waffe, die die Schleimhäute reizt

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus den Substantiven Träne und Gas mit Fugenelement -n, gebildet wegen der Eigenschaft, bei Augenkontakt Tränen hervorzurufen

Oberbegriffe:

[1] chemische Waffe, Reizstoff, Gas

Unterbegriffe:

[1] Acrolein, CN, Weißkreuz

Beispiele:

[1] Die Polizei ging mit Tränengas gegen die Demonstranten vor.
[1] „Proteste gibt es in Istanbul tagtäglich gegen alles und jeden, aber die Unverfrorenheit, friedliche Bürger im Schutznebel von Tränengas krankenhausreif zu prügeln, war der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.“[1]
[1] „Die Polizisten feuerten Tränengas in die Menge.“[2]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Tränengas einsetzen, Tränengas und Wasserwerfer einsetzen

Wortbildungen:

Tränengasangriff, Tränengasbombe, Tränengaseinsatz, Tränengasgeschoss, Tränengasgranate, Tränengaspatrone, Tränengaspistole, Tränengasschwaden, Tränengasspray, Tränengaswerfer

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tränengas“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Tränengas“
[1] The Free Dictionary „Tränengas“
[1] Duden online „Tränengas“
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Tränengas“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Tränengas“

Quellen:

  1. ↑ Hatice Akyün: Verfluchte anatolische Bergziegenkacke oder wie mein Vater sagen würde: Wenn die Wut kommt, geht der Verstand. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2014, ISBN 978-3-462-04699-1, Seite 143.
  2. ↑ Trevor Noah: Farbenblind. 2. Auflage. Karl Blessing Verlag, München 2017 (Originaltitel: Born a Crime: Stories from a South African Childhood, übersetzt von Heike Schlatterer aus dem Englischen), ISBN 978-3-89667-590-3, Seite 257.

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Anagramme: anstränge