Triton
Triton (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Triton | die Tritonen |
| Genitiv | des Tritons | der Tritonen |
| Dativ | dem Triton | den Tritonen |
| Akkusativ | das Triton | die Tritonen |
Worttrennung:
- Tri·ton, Plural: Tri·to·nen
Aussprache:
- IPA: [ˈtʁiːtɔn], Plural: [tʁiːˈtoːnən]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Chemie, Physik: Kern des Tritiumatoms, bestehend aus zwei Neutronen und einem Proton ohne das Elektron
Abkürzungen:
- [1] ³H⁺, t
Herkunft:
- Entlehnung aus dem Altgriechischen von τρίτον (triton☆) → grc „das Dritte“[1]
Oberbegriffe:
- [1] Kation, Wasserstoffkern
Beispiele:
- [1] Das Triton ist instabil und zerfällt mit einer Halbwertszeit von 12,32 Jahren.[1]
- [1] Tritonen spielen eine Rolle bei Kernfusionsreaktionen in zukünftigen Fusionsreaktoren.[2]
Übersetzungen
[1] Kern des Tritiumatoms, bestehend aus zwei Neutronen und einem Proton ohne das Elektron
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Triton (Physik)“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Triton“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Triton“
- [1] Duden online „Triton Atomkern“
Quellen:
- 1 2 Triton (Physik). chemie.de, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Wikipedia-Artikel „Triton (Physik)“ (Stabilversion).
Substantiv, m, Eigenname
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Triton | — |
| Genitiv | des Triton des Tritons |
— |
| Dativ | dem Triton | — |
| Akkusativ | den Triton | — |
Worttrennung:
- Tri·ton, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈtʁiːtɔn]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] griechische Mythologie: fischleibiger Meeresgott, Sohn Poseidons und Amphitrites
- [2] Astronomie: größter Mond des Planeten Neptun
Herkunft:
- Entlehnung aus dem Altgriechischen vom Eigennamen Τρίτων (Tritōn☆) → grc[1]
Synonyme:
- [2] Neptun I
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Der Triton, ein Meeresgott mit Fischschwanz und Hummerzangen auf dem Kopf, trägt einen Krummstab und einen Mantel über der Schulter.[2]
- [1] Lustig stiegen sie ins Schiff; Triton nahm den Dreifuß auf die Schulter und verschwand damit in den Fluthen.[3]
- [2] Triton hat einen mittleren Durchmesser von 2706,8 Kilometern und ist damit der mit Abstand größte Neptunmond.
- [2] Triton hat von allen natürlichen Himmelskörpern in unserem Sonnensystem die kreisförmigste Umlaufbahn.[4]
- [2] Ähnlich wie bei Pluto ist Tritons Oberfläche zu 55 % mit gefrorenem Stickstoff, zu 15–35 % mit Wassereis und zu 10–20 % mit Trockeneis bedeckt.[4]
- [2] Triton ist mit einer Durchschnittstemperatur von -235 Grad der kälteste Ort im Sonnensystem.[5]
Übersetzungen
[1] griechische Mythologie: fischleibiger Meeresgott, Sohn Poseidons und Amphitrites
[2] Astronomie: größter Mond des Planeten Neptun
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Triton (Mythologie)“
- [2] Wikipedia-Artikel „Triton (Mond)“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Triton“
- [1] Duden online „Triton Meergott“
Quellen:
- ↑ Wilhelm Gemoll: Griechisch-deutsches Schul- und Handwörterbuch. Von W. Gemoll und K. Vretska. 10. Auflage. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-637-00234-0, Seite 803.
- ↑ Nereide und Triton. Kunsthistorisches Museum, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Gustav Schwab: Die schönsten Sagen des klassischen Alterthums. C. Bertelsmann, 1870, Seite 126 (alte Schreibweise ‚Fluthen‘ im Zitat, zitiert nach Google Books, abgerufen am 15. Dezember 2025).
- 1 2 Gunter Heim: Triton (Mond). www.rhetos.de, 26. November 2025, abgerufen am 15. Dezember 2025.
- ↑ Guido Meyer: Neptun-Mond Triton. Eingefangener Kleinplanet wurde zur Eiswelt. In: Deutschlandradio. 7. Februar 2014 (URL, abgerufen am 15. Dezember 2025).