Unannehmlichkeit

Unannehmlichkeit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Unannehmlichkeit die Unannehmlichkeiten
Genitiv der Unannehmlichkeit der Unannehmlichkeiten
Dativ der Unannehmlichkeit den Unannehmlichkeiten
Akkusativ die Unannehmlichkeit die Unannehmlichkeiten

Worttrennung:

Un·an·nehm·lich·keit, Plural: Un·an·nehm·lich·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʊnʔanˌneːmlɪçkaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Unannehmlichkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Abstraktum: unangenehme Sache, Ärgernis

Synonyme:

[1] Malaise, Malesche

Beispiele:

[1] Dieser Plan bereitet erhebliche Unannehmlichkeiten.
[1] Ich würde gerne heute Nachmittag vorbeischauen, wenn es Ihnen keine Unannehmlichkeiten bereitet.
[1] „Ist der Schnelltest positiv, hat der Fahrer noch keine rechtlichen Folgen, wohl aber Unannehmlichkeiten zu befürchten.“[1]
[1] „Ich erinnerte mich, daß mir die gleiche Unannehmlichkeit unter ähnlichen Umständen in Köln zugestoßen war.“[2]
[1] „Im Oktober 1759 entschuldigt er Bodmer gegenüber sein langes Schweigen mit Unannehmlichkeiten in seiner Arbeitssituation.“[3]
[1] „Wohl trafen sie mancherlei Unannehmlichkeiten, wie Einkommensteuerformulare, Alkoholknappheit und junge Männer, deren Väter sie gekannt hatte, und die ihr ungedeckte Schecks gaben – aber all das war schnell vergessen.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unannehmlichkeit“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Unannehmlichkeit“
[1] Duden online „Unannehmlichkeit“
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Unannehmlichkeit“

Quellen:

  1. ↑ Was bedeutet das für den Normalbürger? Abgerufen am 13. März 2020.
  2. ↑ Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band VIII. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 120.
  3. ↑ Jan Philipp Reemtsma, in Zusammenarbeit mit Fanny Esterházy: Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der modernen deutschen Literatur. C. H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-80070-2, Seite 81.
  4. ↑ Evelyn Waugh: Aber das Fleisch ist schwach. Roman. Rowohlt, Reinbek 1959 (übersetzt von Hermen von Kleeborn), Seite 27. Englisches Original 1930.