Unbekanntes

Unbekanntes (Deutsch)

Substantiv, n, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Unbekanntes
Genitiv Unbekannten
Dativ Unbekanntem
Akkusativ Unbekanntes
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ das Unbekannte
Genitiv des Unbekannten
Dativ dem Unbekannten
Akkusativ das Unbekannte
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Unbekanntes
Genitiv eines Unbekannten
Dativ einem Unbekannten
Akkusativ ein Unbekanntes

Worttrennung:

Un·be·kann·tes, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʊnbəkantəs]
Hörbeispiele:  Unbekanntes (Info)

Bedeutungen:

[1] Gesamtheit dessen, was unbekannt ist

Herkunft:

Konversion des Adjektivs unbekannt zum Substantiv (plus Flexem)

Beispiele:

[1] „Ich weiß nicht, ob das tatsächlich etwas erklärt. Man kann das Unbekannte nicht illustrieren.“[1]
[1] „›Das Unbekannte‹, sagte er, ›bringt seine eigenen Sorgen mit sich.‹“[2]
[1] „Wahrscheinlich ist es wider unsere Natur, dem Unbekannten mit leeren Händen entgegenzutreten.“[3]
[1] „Bei dieser jähen Begegnung mit außerirdischen Maschinen wird jetzt alle Peinlichkeit durch Jagdfieber, Staunen, Verwunderung und auch ein gerütteltes Maß an Angst vor dem Unbekannten weggebrannt.“[4]
[1] „Ich, Julius Marsden, habe mein Lebtag lang die unbeschreibliche Sehnsucht nach dem Fernen und Unbekannten durchlebt.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Unbekanntes

Quellen:

  1. Cormac McCarthy: Der Passagier. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2022, ISBN 978-3-498-00337-1, Seite 244.
  2. Frank Herbert: Der Wüstenplanet. Heyne, München 2001, ISBN 978-3-453-18683-5, Seite 562.
  3. Edward Ashton: Antimatter Blues. Heyne, München 2024, ISBN 978-3-453-32294-3, Seite 209.
  4. Dean Koontz: After Death. Festa, Leipzig 2025, ISBN 978-3-98676-238-4, Seite 359.
  5. Clark Ashton Smith: Die Venus von Azombeii. In: Das Labyrinth des Maal Dweb. Festa, Leipzig 2013, ISBN 978-3-86552-128-6, Seite 112.