Unglückstag

Unglückstag (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Unglückstag die Unglückstage
Genitiv des Unglückstags
des Unglückstages
der Unglückstage
Dativ dem Unglückstag
dem Unglückstage
den Unglückstagen
Akkusativ den Unglückstag die Unglückstage

Worttrennung:

Un·glücks·tag, Plural: Un·glücks·ta·ge

Aussprache:

IPA: [ˈʊnɡlʏksˌtaːk]
Hörbeispiele:  Unglückstag (Info)

Bedeutungen:

[1] Tag, an dem Unglück droht oder eintritt/eingetreten ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Unglück und Tag sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Pechtag

Gegenwörter:

[1] Glückstag

Oberbegriffe:

[1] Tag

Beispiele:

[1] „Es werde leicht sein, an die Stelle des herkömmlichen dreimaligen Aufgebots ein einmaliges zu setzen; das müsse nächsten Sonntag geschehen, und am Freitage der nächsten Woche – denn die Freitage, die gemeinhin für Unglückstage gölten, hätte sie persönlich von der durchaus entgegengesetzten Seite kennengelernt – werde dann die Hochzeit zu folgen haben.“[1]
[1] „Rado ist erleichtert, das Letzte, was er an diesem Unglückstag will, ist, jemanden umzubringen.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Unglückstag
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unglückstag
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Unglückstag
[1] Duden online „Unglückstag
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalUnglückstag

Quellen:

  1. Theodor Fontane: Schach von Wuthenow. Erzählung aus der Zeit des Regiments Gendarmes. Nymphenburger, München 1969, Seite 126. Entstanden 1878-82, erschienen 1882.
  2. Jón Atli Jónasson: Schmerz. Ein Fall für Dora und Rado. 2. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-651-00134-3, Seite 183. Isländisches Original Reykjavík 2022.