Unterkapelle

Unterkapelle (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Unterkapelle die Unterkapellen
Genitiv der Unterkapelle der Unterkapellen
Dativ der Unterkapelle den Unterkapellen
Akkusativ die Unterkapelle die Unterkapellen

Worttrennung:

Un·ter·ka·pel·le, Plural: Un·ter·ka·pel·len

Aussprache:

IPA: [ˈʊntɐkaˌpɛlə]
Hörbeispiele:  Unterkapelle (Info)

Bedeutungen:

[1] baulich getrennter unterer Kapellenraum einer Doppelkapelle

Herkunft:

Determinativkompositum von untere und Kapelle mit Tilgung -e

Sinnverwandte Wörter:

[1] Oberkapelle; Unterkirche

Oberbegriffe:

[1] Architektur

Beispiele:

[1] „In einer Nische in der rückwärtigen Wand der Unterkapelle steht eine Figur des heiligen Benedikt, deren Originale von P. Desiderius Lenz heute auf dem Beuroner Pfortenplatz sowie in Einsiedeln stehen.“[1]
[1] „Das mittlere Joch ist dabei zur oberen Kapelle hin offen und stellt somit eine räumliche Verbindung zwischen Ober- und Unterkapelle dar. Charakteristisch ist der schachtartige Raum des mittleren Joches zwischen Ober- und Unterkapelle (siehe Kapelle der Kaiserburg in Eger und Nürnberg).“[2]
[1] „Durch die achteckige Öffnung in der Decke der Unterkapelle öffnet sich ein Blick nach oben, in den oberen Kapellenraum.“[3]
[1] „Für die niedrige Gefolgschaft war die Unterkapelle bestimmt.“[4]
[1] „Im Verlauf der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde erst die Ober- und danach auch die Unterkapelle wieder für Gottesdienste freigegeben.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Artikel „Doppelkapelle“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unterkapelle“

Quellen:

  1. ↑ Krypta der Erzabtei Beuronwww.erzabtei-beuron.de, abgerufen am 15. Mai 2016
  2. ↑ Burgkapelle der Alten Stromburg www.alte-stromburg.de, abgerufen am 15. Mai 2016
  3. ↑ Zur Egerer Burg www.hrad-cheb.cz, abgerufen am 16. Mai 2016
  4. ↑ Die Doppelkapelle, mit der oberen Kaiserkapelle und der unteren Margaretenkapelle www.corcaroli.de, abgerufen am 15. Mai 2016
  5. ↑ Doppelkirche St. Maria und St. Clemens in Bonn-Schwarzrheindorf www.schwarzaufweiss.de, abgerufen am 15. Mai 2016