Verdienstadel
Verdienstadel (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Verdienstadel | — |
| Genitiv | des Verdienstadels | — |
| Dativ | dem Verdienstadel | — |
| Akkusativ | den Verdienstadel | — |
Worttrennung:
- Ver·dienst·adel, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈdiːnstˌʔaːdl̩]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] durch Verdienste erworbener Adel, für Verdienste erhaltene Adelsprivilegien
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Verdienst und Adel
Oberbegriffe:
- [1] Adel
Beispiele:
- [1] „Diese anfangs noch einfache Schichtstruktur wurde im Verlauf wachsender Macht und zunehmenden Wohlstandes unter den folgenden Herrschern weiter untergliedert: Vor allem differenzierte sich der Adelsstand, indem ein Hochadel mit der Bezeichnung Tēuctli entstand und am unteren Rand die ebenfalls neue Institution eines Verdienstadels (Quāuhpilli) eingerichtet wurde, als Trittbrett für den Aufstieg von Gemeinfreien zum Adelsstand.“[1]
Übersetzungen
[1] durch Verdienste erworbener Adel
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verdienstadel“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Verdienstadel“
- [1] Duden online „Verdienstadel“
Quellen:
- ↑ Berthold Riese: Das Reich der Azteken. Geschichte und Kultur. C.H.Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-61400-2, Seite 154.