Verführung

Verführung (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Verführung die Verführungen
Genitiv der Verführung der Verführungen
Dativ der Verführung den Verführungen
Akkusativ die Verführung die Verführungen

Worttrennung:

Ver·füh·rung, Plural: Ver·füh·run·gen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈfyːʁʊŋ]
Hörbeispiele:  Verführung (Info)
Reime: -yːʁʊŋ

Bedeutungen:

[1] Handlungsweise oder Zustand, die/der jemanden dazu bringen will, etwas zu tun, was diese Person eigentlich nicht will

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs verführen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Sinnverwandte Wörter:

[1] Anziehung, Reiz, Seduktion, Verleitung, Verlockung, Versuchung

Beispiele:

[1] Das Essen sieht sehr gut aus, einer solchen Verführung kann ich natürlich nicht widerstehen.[1]
[1] „Nein, hier geht es nicht um Verführung.“[2]
[1] „Die Scham hinderte sie daran, mich offen anzuspornen; sie nahm sich jedoch die Freiheit, ihre Liebkosungen zu verdoppeln und mir Verführung und Grausamkeit vorzuwerfen.“[3]
[1] „Die Verführung findet statt.“[4]

Wortbildungen:

Verführungskunst

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Verführung“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verführung“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Verführung“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Verführung“
[*] The Free Dictionary „Verführung“
[1] Duden online „Verführung“

Quellen:

  1. ↑ Verführung. In: The Free Dictionary.
  2. ↑ Philip Roth: Das sterbende Tier. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2004, ISBN 3-499-23650-8, Seite 23. Englisches Original 2001.
  3. ↑ Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band XI. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 117.
  4. ↑ Jan Philipp Reemtsma, in Zusammenarbeit mit Fanny Esterházy: Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der modernen deutschen Literatur. C. H. Beck, München 2023, ISBN 978-3-406-80070-2, Seite 393.