Vernichtungspolitik

Vernichtungspolitik (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Vernichtungspolitik
—
Genitiv der Vernichtungspolitik
—
Dativ der Vernichtungspolitik
—
Akkusativ die Vernichtungspolitik
—

Worttrennung:

Ver·nich·tungs·po·li·tik, kein Plural

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈnɪçtʊŋspoliˌtiːk]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Politik, deren Ziel die Vernichtung von Menschengruppen ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Vernichtung und Politik mit dem Fugenelement -s

Oberbegriffe:

[1] Politik

Beispiele:

[1] „An jenem 7. Juli sprach Morgenthau mit dem österreichisch-ungarischen Botschafter Pallavicini über die armenische Frage, und wie man seinem Tagebuch entnehmen kann, war er sich über das Ausmaß der Ereignisse bei weitem nicht so sehr im Klaren wie Wangenheim. Von Exzessen ist dort die Rede, aber keineswegs von systematischer Vernichtungspolitik.“[1]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Vernichtungspolitik“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Vernichtungspolitik“
[1] Duden online „Vernichtungspolitik“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Vernichtungspolitik“

Quellen:

  1. ↑ Rolf Hosfeld: Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern. C.H.Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67451-8, Seite 9.