Vernunftehe

Vernunftehe (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Vernunftehe die Vernunftehen
Genitiv der Vernunftehe der Vernunftehen
Dativ der Vernunftehe den Vernunftehen
Akkusativ die Vernunftehe die Vernunftehen

Worttrennung:

Ver·nunft·ehe, Plural: Ver·nunft·ehen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈnʊnftˌʔeːə]
Hörbeispiele:  Vernunftehe (Info)

Bedeutungen:

[1] Eheschließung, die eher aus sachlichen, objektiven Gründen und Interessen – statt aus Liebe – erfolgte

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Vernunft und Ehe

Synonyme:

[1] Zweckehe

Beispiele:

[1] „Was zunächst eine Vernunftehe war, ist nach meinem Empfinden inzwischen mit mehr Gefühl und Liebe zum Verein unterlegt.“[1]
[1] „Obwohl eine reine Vernunftehe, gebar die Gräfin ihm 9 Kinder, von denen jedoch 5 vorzeitig starben.“[2]
[1] „Die Vernunftehe mit Dr. Lasker zerbricht, wird aber erst im Jahre 1903 geschieden.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Vernunftehe“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vernunftehe“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Vernunftehe“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Vernunftehe“
[1] Duden online „Vernunftehe“
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Vernunftehe“

Quellen:

  1. ↑ „Ich will nicht auf Teufel komm raus siegen“. In: FAZ.NET. 2. Mai 2005 (URL, abgerufen am 17. Juni 2021).
  2. ↑ Jahrbuch für brandenburgische Landesgeschichte. Landesgeschichtliche Vereinigung fèur die Mark Brandenburg, 2003, Seite 239 (Zitiert nach Google Books)
  3. ↑ Jürgen Serke: Die verbrannten Dichter. Lebensgeschichten und Dokumente. 2. Auflage. Wallstein, Göttingen 2023, ISBN 978-3-8353-5388-6, Seite 29.