Vorladung

Vorladung (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Vorladung die Vorladungen
Genitiv der Vorladung der Vorladungen
Dativ der Vorladung den Vorladungen
Akkusativ die Vorladung die Vorladungen

Worttrennung:

Vor·la·dung, Plural: Vor·la·dun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈfoːɐ̯ˌlaːdʊŋ]
Hörbeispiele:  Vorladung (Info)

Bedeutungen:

[1] transitiv: Aufforderung von offizieller Seite, zum Beispiel vor einem Gericht oder bei der Polizei zu erscheinen

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs vorladen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Synonyme:

[1] Einbestellung, Evokation

Beispiele:

[1] Die Vorladung wurde rechtzeitig zugestellt.
[1] „Ich war gerade aufgestanden, als ich eine Vorladung erhielt, vor dem amtierenden Bürgermeister im Rathaus zu erscheinen.“[1]
[1] „Inzwischen näherte sich der Tag meiner endgültigen Vorladung auf das Konsulat der Vereinigten Staaten.“[2]
[1] „In der ersten Septemberwoche bekam Benaja Kuckuck eine polizeiliche Vorladung zur Klärung eines Sachverhalts, wie es im Vordruck auf der Postkarte hieß.“[3]
[1] „Vor dem Eingang zu dem Bau, den sie schon kennt, wartete sie, bis sie sich selbst die Erlaubnis erteilte, hineinzugehen, sich bei dem Wachsoldaten zu melden und ihre Vorladung zu zeigen.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vorladung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Vorladung
[1] The Free Dictionary „Vorladung
[1] Duden online „Vorladung

Quellen:

  1. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band VIII. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 45.
  2. Anna Seghers: Transit. Roman. Süddeutsche Zeitung, München 2007, ISBN 978-3-86615-524-4, Seite 184. Zuerst 1951.
  3. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 598. 1. Auflage 2025.
  4. Peter Härtling: Božena. Eine Novelle. 4. Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2003, ISBN 3-423-12291-9, Seite 84. 1. Auflage 1996.