Vorzuzeigendes

Vorzuzeigendes (Deutsch)

Substantiv, n, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Vorzuzeigendes
—
Genitiv Vorzuzeigenden
—
Dativ Vorzuzeigendem
—
Akkusativ Vorzuzeigendes
—
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ das Vorzuzeigende
—
Genitiv des Vorzuzeigenden
—
Dativ dem Vorzuzeigenden
—
Akkusativ das Vorzuzeigende
—
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Vorzuzeigendes
—
Genitiv eines Vorzuzeigenden
—
Dativ einem Vorzuzeigenden
—
Akkusativ ein Vorzuzeigendes
—

Worttrennung:

Vor·zu·zei·gen·des, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈfoːɐ̯t͡suˌt͡saɪ̯ɡn̩dəs]
Hörbeispiele:  Vorzuzeigendes (Info)

Bedeutungen:

[1] etwas, das einer größeren Gruppe von Personen zur Ansicht geboten werden soll

Beispiele:

[1] „Hier konnte man nur gehört werden, wenn man ein lohnendes geschäftliches Angebot zu offerieren hatte oder wenn das Vorzuzeigende einen hohen Unterhaltungswert besaß.“[1]
[1] „Sie müssen ihm auch vor der Stunde behülflich sein, um das Vorzuzeigende oder die Instrumente kunstgerecht und ohne Beschädigung herbeizuschaffen und aufzustellen, nach der Stunde, um sie ebenso wieder hinwegzuschaffen.“[2]
[1] „Dr. Kratzsch, stellvertretender Direktor der Bibliothek und verantwortlich für die Betreuung der Sondersammlungen, konnte den Bogen des Vorzuzeigenden sehr weit spannen.“[3]
[1] „Was W. vor allem fordert, dass bei der Wahl des Vorzuzeigenden neben dem künstlerischen auch der methodische Standpunkt gewahrt, das Typische an die erste Stelle gerückt werde, […]“[4]
[1] „Die Kinder saßen aber hier amphitheatralisch sowohl zur Erleichterung des Ueberblickes, als damit sie das Vorzuzeigende besser sehen können; […]“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:

Quellen:

  1. ↑ Peter Weidhaas: Und kam in die Welt der Büchermenschen. Ch. Links Verlag, 2007, Seite 40 (Zu lesen bei Google Books)
  2. ↑ Hermann August Theodor Köchly (Herausgeber): Vermischte Blätter zur Gymnasialreform. Zweites Heft, Arnoldische Buchhandlung, Dresden und Leipzig 1848, Seite 107 f. (Zitiert nach Google Books).
  3. ↑ Mitteilungen. Bände 16–17, Beirat für das wissenschaftliche Bibliothekswesen, 1978, Seite 88 (Zitiert nach Google Books).
  4. ↑ Blätter für das Gymnasial-Schulwesen. Bayerischer Gymnasiallehrerverein, 1901, Seite 291 (Zitiert nach Google Books).
  5. ↑ J. C. Kröger: Reise durch Sachsen nach Böhmen und Oesterreich. Zweiter Theil: Böhmen, Johann Friedrich Hammerich, Altona 1840, Seite 86 (Zitiert nach Google Books).