Wasserpfeffer
Wasserpfeffer (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Wasserpfeffer | — |
| Genitiv | des Wasserpfeffers | — |
| Dativ | dem Wasserpfeffer | — |
| Akkusativ | den Wasserpfeffer | — |
Worttrennung:
- Was·ser·pfef·fer, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈvasɐˌp͡fɛfɐ]
- Hörbeispiele: Wasserpfeffer (Info)
Bedeutungen:
- [1] Pflanzenart aus der Gattung der Knöteriche
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Wasser und Pfeffer
Synonyme:
- [1] Bitterblatt, Bitterkrut, Pfeffer-Knöterich, Pfefferkraut, Scharfer Knöterich, Wasserpfeffer-Knöterich; wissenschaftlich: Persicaria hydropiper, Polygonum hydropiper
Oberbegriffe:
- [1] Knöterich
Beispiele:
- [1] „Im Zuckeltrab betraten sie das umzäunte Gelände, friedlich wiederkäundes Vieh richtete sich wachsam auf, setzte sich unter Seitenblicken auf die Vorbeiziehenden in Bewegung, die drei achteten nicht darauf, wie blind vor Zielstrebigkeit schritten sie durch eine Dunstglocke von Wasserpfeffer und schalem, dem sonnengeträuften Hühnerhof entströmendem Ammoniak, dann weiter durch die offenen Scheunentore und beinahe im selben Augenblick zur anderen Seite heraus, bizarr bewaffnet mit krudem Ackergerät, Spaten und Hippe, an aufstiebenden Perlhühnern und einer quiekenden Sau vorbei, ohne Gang, Haltung und Tempo zu wechseln, parodische Gestalten aus einem ländlichen Wandgemälde, lebendig, bei vollen Kräften und unaufhaltsam, unterwegs über die leeren Felder, dem Zwielicht und Bienengesumm zu, dem windschrägen Klee.“[1]
Übersetzungen
[1] Pflanzenart
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Wasserpfeffer“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Wasserpfeffer“
- [1] Karl Hiller, Matthias F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999 auf spektrum.de, „Polygonum hydropiper“ (dort auch „Wasserpfeffer“)
Quellen:
- ↑ Cormac McCarthy: Draußen im Dunkel. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2013, ISBN 978-3-498-04331-5, Seite 31.