Weltallbedingung

Weltallbedingung (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Weltallbedingung die Weltallbedingungen
Genitiv der Weltallbedingung der Weltallbedingungen
Dativ der Weltallbedingung den Weltallbedingungen
Akkusativ die Weltallbedingung die Weltallbedingungen

Worttrennung:

Welt·all·be·din·gung, Plural: Welt·all·be·din·gun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈvɛltʔalbəˌdɪŋʊŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] meist im Plural: Umstand im Weltall, von dem etwas abhängt oder der etwas begleitet

Herkunft:

Determinativkompositum aus Weltall und Bedingung

Oberbegriffe:

[1] Bedingung

Beispiele:

[1] „Die Brutzellen und Sporophyten kamen mit den Weltallbedingungen besser zurecht und hatten eine deutlich längere und höhere Überlebensrate.“[1]
[1] „Der Botaniker und Astrobiologe will sie auf der ISS unter Weltallbedingungen auf ihre Überlebensfähigkeit testen.“[2]
[1] „Damit die Rechner fehlerlos arbeiten können, müssen Weltallbedingungen herrschen – kein Sauerstoff, keine Gravitation und Temperaturen um den absoluten Nullpunkt.“[3]
[1] „Um Kohlenstoff-Cluster wie C60 herzustellen, muss man Weltallbedingungen im irdischen Labor simulieren.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [regional] ZDL-Regionalkorpus (ab 1993) „Weltallbedingung

Quellen:

  1. Claudia Krapp: Moos überlebt neun Monate im All. In: scinexx.de. 21. November 2025, abgerufen am 6. Dezember 2025.
  2. Pia Heinemann: Die Aliens leben längst unter uns. In: Welt Online. 17. Februar 2015, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 14. Dezember 2025).
  3. Martin-W. Buchenau, Moritz Koch, Roman Tyborski: Wirtschaft und Wissenschaft fordern Quantencomputer binnen fünf Jahren. In: Handelsblatt Online. 13. Januar 2021, ISSN 0017-7296 (URL, abgerufen am 14. Dezember 2025).
  4. Franziska Konitzer: Eisige Molekülschmiede. In: Bild der Wissenschaft online. 20. Mai 2014, ISSN 0006-2375 (URL, abgerufen am 14. Dezember 2025).