Westmacht

Westmacht (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Westmacht die Westmächte
Genitiv der Westmacht der Westmächte
Dativ der Westmacht den Westmächten
Akkusativ die Westmacht die Westmächte

Worttrennung:

West·macht, Plural: West·mäch·te

Aussprache:

IPA: [ˈvɛstˌmaxt]
Hörbeispiele:  Westmacht (Info)
Reime: -ɛstmaxt

Bedeutungen:

[1] meist Plural: westlicher Staat auf der Siegerseite vor und im 1. Weltkrieg sowie nach dem 2. Weltkrieg

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven West und Macht

Gegenwörter:

[1] Singular selten: Ostmacht

Beispiele:

[1] „Berlin inszenierte kalt einen Nervenkrieg, dem die Westmächte nicht gewachsen waren.“[1]
[1] „Sein wichtigstes Argument, mit dem er schließlich jeden Streit beendete, war der Satz, dass die Republik den Frieden sichern wolle und darum verhindern müsse, dass die Kriegstreiber aus dem Lager der Westmächte einen bewaffneten Konflikt heraufbeschworen.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Westmacht
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Westmacht
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Westmacht
[1] The Free Dictionary „Westmacht
[1] Duden online „Westmächte (nur Plural)
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWestmacht

Quellen:

  1. Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 125.
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 487. 1. Auflage 2025.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Wehrmacht, Westmark