Zentralgewalt
Zentralgewalt (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Zentralgewalt | die Zentralgewalten |
| Genitiv | der Zentralgewalt | der Zentralgewalten |
| Dativ | der Zentralgewalt | den Zentralgewalten |
| Akkusativ | die Zentralgewalt | die Zentralgewalten |
Worttrennung:
- Zen·t·ral·ge·walt, Plural: Zen·t·ral·ge·wal·ten
Aussprache:
- IPA: [t͡sɛnˈtʁaːlɡəˌvalt]
- Hörbeispiele: Zentralgewalt (Info)
- Reime: -aːlɡəvalt
Bedeutungen:
- [1] Politik: zentrale Gewalt
Herkunft:
- Determinativkompositum aus dem Adjektiv zentral und dem Substantiv Gewalt
Oberbegriffe:
- [1] Gewalt
Beispiele:
- [1] „Insbesondere der über lange Zeit fehlende staatliche Zusammenschluss Italiens und die schwache Zentralgewalt im Deutschen Reich vor 1806 und dann im Deutschen Bund von 1815 bis 1867 hat hier wie dort klar ausgeprägte regionale Kartographien auf Länderebene entstehen lassen, die speziell in Deutschland bis in die Gegenwart nachwirken.“[1]
- [1] „Damals erfaßte in der Tat eine Auswanderungswelle das norwegische Festland, als unter Harald Schönhaar zum ersten Mal eine Zentralgewalt errichtet wurde und der König die bis dahin freien Bauernfürsten abgabenpflichtig machte.“[2]
Übersetzungen
[1] Politik: zentrale Gewalt
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Zentralgewalt“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zentralgewalt“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Zentralgewalt“
- [*] The Free Dictionary „Zentralgewalt“
- [1] Duden online „Zentralgewalt“
Quellen:
- ↑ Lexikon der Kartographie und Geomatik. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001 auf spektrum.de, „Regionale Kartographie“
- ↑ Sabine Gorsemann: Die Färöer. Inselwelt im Nordatlantik. DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 3-7701-2175-9, Seite 22.