Zisternenflüssigkeit

Zisternenflüssigkeit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Zisternenflüssigkeit die Zisternenflüssigkeiten
Genitiv der Zisternenflüssigkeit der Zisternenflüssigkeiten
Dativ der Zisternenflüssigkeit den Zisternenflüssigkeiten
Akkusativ die Zisternenflüssigkeit die Zisternenflüssigkeiten

Worttrennung:

Zis·ter·nen·flüs·sig·keit, Plural: Zis·ter·nen·flüs·sig·kei·ten

Aussprache:

IPA: [t͡sɪsˈtɛʁnənˌflʏsɪçkaɪ̯t], [t͡sɪsˈtɛʁnənˌflʏsɪkkaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Zisternenflüssigkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Medizin: farblose Körperflüssigkeit, die im Gewebe vorkommt, das Gehirn und Rückenmark aller Wirbeltiere einschließlich des Menschen umschließt

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Zisterne und Flüssigkeit sowie dem Fugenelement -n

Synonyme:

[1] Zerebrospinalflüssigkeit, Liquor cerebrospinalis

Beispiele:

[1] „So haben wir 20 ccm Zisternenflüssigkeit auf 1 ccm eingeengt und davon zweimal hintereinander je 0,15 ccm injiziert, so daß dadurch der Hormonnachweis in 6 ccm Zisternenflüssigkeit möglich war.“[1]
[1] „Nur durch stundenlange Aufregungen der Hunde mit Vorzeigen von Katzen gelang es Hoff und Werner, eine beträchtliche Vermehrung des Gehaltes der Zisternenflüssigkeit an Oxytocin nachzuweisen.“[2]
[1] „Gleichzeitig wurde in der Zisternenflüssigkeit die Durchlässigkeitssteigerung der Blut - Hirn - Schranke mittels Albumin 131 J gemessen und ein Anstieg zusammen mit dem Steigen von GOT und LDH festgestellt.“[3]
[1] „Mittels dieser Reaktion konnte auch gezeigt werden, daß diese Substanz in der Zisternenflüssigkeit reichlicher vorhanden ist als im Lumbalpunktat.“[4]
[1] „Bei zerebraler Lues gibt die Zisternenflüssigkeit keine nennenswerten Unterschiede gegenüber der Lumbalflüssigkeit, aber auch bei spinaler Lues sind die Unterschiede nicht von Bedeutung.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Zisternenflüssigkeit“

Quellen:

  1. ↑ Die Drüsen mit innerer Sekretion ihre physiologische und therapeutische Bedeutung. Aesculap-Verlag 1937. Seite 105.
  2. ↑ Max Walthard, ‎W. Stoeckel: Die Beziehungen des Nervensystems zu den normalen Betriebsabläufen und zu den funktionellen Störungen im weiblichen Genitale. 2013, ISBN 9783642909900. Seite 200.
  3. ↑ Zentralblatt für die gesamte Neurologie und Psychiatrie. 1962.
  4. ↑ Gustav von Bergmann: Lehrbuch der Inneren Medizin. 2013. Seite 211.
  5. ↑ Dermatologische Wochenschrift - Band 100 - 1935 - Seite 273.