Zuckung

Zuckung (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Zuckung die Zuckungen
Genitiv der Zuckung der Zuckungen
Dativ der Zuckung den Zuckungen
Akkusativ die Zuckung die Zuckungen

Worttrennung:

Zu·ckung, Plural: Zu·ckun·gen

Aussprache:

IPA: [ˈt͡sʊkʊŋ]
Hörbeispiele:  Zuckung (Info)

Bedeutungen:

[1] kurze, heftige, oft unwillkürliche Bewegung

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs zucken mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung, belegt seit dem 15. Jahrhundert[1]

Unterbegriffe:

[1] Muskelzuckung

Beispiele:

[1] „Die Kollegen in der Firma bemerkten seinen Krampfanfall, sahen die Zuckungen seiner Arme und Beine und den seltsam starren Blick.“[2]
[1] „Ich beobachte die beiden, wie sie sich unter Zuckungen Zoll um Zoll über die Tanzfläche bewegen; sie bewegen sich wie ein Oktopus, der sich in Brunst bringt.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Zuckung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zuckung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Zuckung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Zuckung
[1] The Free Dictionary „Zuckung
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Zuckung“.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZuckung

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zuckung
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 25. 1. Auflage 2025.
  3. Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 100. Englisches Original Paris 1939.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Verzuckung, Zuckerung