carpe noctem

carpe noctem (Deutsch)

Redewendung

Worttrennung:

car·pe noc·tem

Aussprache:

IPA: []
Hörbeispiele:  carpe noctem (Info)

Bedeutungen:

[1] Aufforderung, das Bestmögliche aus der Nacht / dem Leben in der Nacht zu machen im Sinne von „Genieße / Nutze die Nacht!“

Herkunft:

nichtliterarische, moderne, logische Weiterentwicklung des Horazschen Sinnspruchs carpe diem  la[1]
Sinnspruch unter Verwendung des lateinischen Verbs carpere  la und des laateinischen Substantivs nox  la

Gegenwörter:

[1] carpe diem

Beispiele:

[1] „Das Motto der Kauffrau für Bürokommunikation lautet ‚carpe diem‘ — nutze den Tag. Morgen im Speicher nutzt sie sicher auch die Nacht (‚carpe noctem‘).“[2]
[1] „Dahinter steht die Einsicht, dass es vom carpe diem zum carpe noctem nur ein logischer Katzensprung ist.“[3]
[1] „Frei nach dem Motto: carpe noctem - Nutze die Nacht.“[4]
[1] „Leben und Tod, die damit verbundene Lust, den Kampf, die Hoffnung und Schwermut versuchte David Rossteutscher in seinem ‚carpe noctem‘ (Nutze die Nacht) zu greifen.“[5]
[1] „Statt ‚carpe noctem‘ gilt nun ‚carpe diem‘.“[6]
[1] „Zu ‚carpe diem‘ kommt nun ‚carpe noctem‘ - nutze die Nacht!“[7]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wortwuchs.net, carpe noctem

Quellen:

  1. Nachweise siehe in: carpe noctem (deutsch)
  2. Bikini-Girls hüpfen an die Cocktail-Bar. In: Berliner Kurier. Nummer 247, 9. September 2004, Seite 06.
  3. Man sagt: Sie musste zehn schreckliche Jahre durchmachen. In: Der Standard. 25. März 2005, Seite R3.
  4. Erhellende Erfahrungen für Leser zu nächtlicher Stunde. In: Aachener Zeitung. 2. November 2005.
  5. Von Körperkult bis Slapstick. In: Südwest Presse. 9. August 2010, Seite 32.
  6. Entflammt und irgendwann ausgebrannt. In: Der Standard. 17. Februar 2012, Seite 25.
  7. Carpe noctem! In: profil. 24. September 2012, Seite 74.

carpe noctem (Latein)

Sprichwort

Worttrennung:

car·pe noc·tem

Bedeutungen:

[1] neulateinisch: Aufforderung, das Bestmögliche aus der Nacht / dem Leben in der Nacht zu machen im Sinne von „Genieße/Nutze die Nacht!“

Herkunft:

nichtliterarische, moderne, logische Weiterentwicklung des Horazschen Sinnspruchs carpe diem  la[1]
Sinnspruch unter Verwendung des Verbs carpere  la und des Substantivs nox  la

Beispiele:

[1]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Lateinischer Wikipedia-Artikel „carpe diem

Quellen:

  1. Nachweise siehe in: carpe noctem (deutsch)