fungibel

fungibel (Deutsch)

Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
fungibel fungibler am fungibelsten
Alle weiteren Formen: Flexion:fungibel

Worttrennung:

fun·gi·bel, Komparativ: fun·gi·b·ler, Superlativ: am fun·gi·bels·ten

Aussprache:

IPA: [fʊŋˈɡiːbl̩]
Hörbeispiele:  fungibel (Info)
Reime: -iːbl̩

Bedeutungen:

[1] allgemein: einsetzbar, verfügbar
[2] Recht: vertretbar (d.h. beweglich oder im Verkehr nach Maß, Zahl und Gewicht bestimm- und austauschbar oder ohne festgelegten Inhalt und daher in verschiedenen Weisen verwendbar)

Herkunft:

von dem mittellateinischen Adjektiv fungibilis  la;[1] Suffigierung aus Verbstamm fungieren und Suffix -ibel

Beispiele:

[1] Die Bücher, die Sie gewünscht haben, sind nicht fungibel und müssen bestellt werden.
[1] „Mit der Umwandlung in eine Forderung ist das Aktivum fungibler geworden, es kann beliehen, verpfändet, abgetreten oder bei Akzeptleistung des Kunden diskontiert werden.“[2]

Wortbildungen:

Fungibilität

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Dieter Baer und wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion; Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 2. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2000, ISBN 3-411-04162-5 „fungibel“, Seite 479
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 484, Eintrag „fungibel“, dort in den etymologischen Angaben auch das mittellateinische Adjektiv „fungibilis“
[1] Duden online „fungibel


Quellen:

  1. nach Duden: Großes Fremdwörterbuch, 4. Auflage. 2007.
  2. Ulrich Leffson: Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. 7. Auflage. IDW-Verlag GmbH, Düsseldorf 1987, ISBN 3-8201-0318-1, Seite 263

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Anagramme: fungible