geistiges Eigentum

Substantiv, n, Wortverbindung, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ geistiges Eigentum
—
Genitiv geistigen Eigentums
geistigen Eigentumes
—
Dativ geistigem Eigentum
—
Akkusativ geistiges Eigentum
—
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ das geistige Eigentum
—
Genitiv des geistigen Eigentums
des geistigen Eigentumes
—
Dativ dem geistigen Eigentum
—
Akkusativ das geistige Eigentum
—
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein geistiges Eigentum
—
Genitiv eines geistigen Eigentums
eines geistigen Eigentumes
—
Dativ einem geistigen Eigentum
—
Akkusativ ein geistiges Eigentum
—

Worttrennung:

geis·ti·ges Ei·gen·tum, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌɡaɪ̯stɪɡəs ˈaɪ̯ɡn̩tuːm]
Hörbeispiele:  geistiges Eigentum (Info)

Bedeutungen:

[1] durch Lernen, Nachdenken, Forschen oder Lesen erarbeitetes oder zu eigen gemachtes Kulturgut, Gedankengut und Wissen [1]
[2] Jargon für die in Urheber-, Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster-, Geschmacksmuster- und Namensrecht verankerten Nutzungs- und Verwertungsrechte
[3] Jargon für die durch Urheber-, Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster-, Geschmacksmuster- und Namensrecht geschützten Werke, Erfindungen, Marken, Muster und Namen

Synonyme:

[1–3] Gedankeneigentum[1]
[2] Immaterialgüterrecht
[3] Immaterialgüter

Gegenwörter:

[1] Sacheigentum

Beispiele:

[1] Das geistige Eigentum der Gesellschaft wird durch Forschen, Lehren und Lernen gemehrt.
[2] Die Musikindustrie fordert einen stärkeren Schutz des geistigen Eigentums.
[3] Zitieren ohne Angabe der Quelle ist Diebstahl geistigen Eigentums.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „geistiges Eigentum“
[2] ständige Rechtsprechung des BVerfG z.B.: 1 BvR 1143/90

Quellen:

  1. 1 2 , Beweis der Unrechtmäßigkeit des Büchernachdrucks, Johann Gottlieb Fichte, 1793.