glöt

glöt (Volapük)

Substantiv

Singular Plural
Nominativ glöt
Genitiv glöta
Dativ glöte
Akkusativ glöti
Vokativ o glöt

Worttrennung:

glöt, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡløt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Emotion: intensives unangenehmes Gefühl als Reaktion darauf, das jemand etwas besitzt, was die man selber gern hätte; Neid

Herkunft:

Erdacht 1884 von Rupert Kniele  WP. Er regte die Bildung eines Volapük-Wortes für Neid an, der Schöpfer der Sprache, Johann Martin Schleyer  WP, mochte es aber nicht selber tun: „[…] wollte Gott, wir brauchten gar kein solches Wort;“. Die Etymologie des Wortes ließ Kniele ungeklärt.[1]

Oberbegriffe:

[1] senäl

Beispiele:

[1]

Wortbildungen:

glötik ‚neidisch‘, glötan ‚Neider‘ , glötön ‚Neid empfinden‘

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Arie de Jong: Wörterbuch der Weltsprache / Vödabuk Volapüka pro Deutänapükans. 6., bearbeitete Auflage. E. J. Brill, Leiden 1931, Seite 344 (Download: volapuk.temerov.org, abgerufen am 19. Februar 2026), Stichwort „glöt“.
[1] Ralph Midgley: English – Volapük Dictionary (pdf), Seite 91, Stichwort „NULIK“.

Quellen:

  1. Rupert Kniele: Das erste Jahrzehnt der Weltsprache Volapük. Verlag von August Schoy, Überlingen 1889, Kapitel: Sechstes Jahr, 1884, Seite 21 f. (Wikisource: Sechstes Jahr, abgerufen am 19. Februar 2026).