scheunenartig

scheunenartig (Deutsch)

Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
scheunenartig
Alle weiteren Formen: Flexion:scheunenartig

Worttrennung:

scheu·nen·ar·tig, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈʃɔɪ̯nənˌʔaːɐ̯tɪç], [ˈʃɔɪ̯nənˌʔaːɐ̯tɪk]
Hörbeispiele:  scheunenartig (Info),  scheunenartig (Info)

Bedeutungen:

[1] einer Scheune ähnelnd, wie eine Scheune aussehend

Beispiele:

[1] „Die gewaltige, scheunenartige alte Brücke schimmerte gespenstisch im Mondlicht, und ich sah, dass die Schwellen in ihrem lang gestreckten Inneren zumindest einige Meter weit sicher waren.“[1]
[1] „Der Raum war trübe erleuchtet und scheunenartig.“[2]
[1] „Mutter und Sohn hasten an ihnen vorbei, überqueren die Schneise, schlängeln sich zwischen abgestorbenen Bäumen hindurch und erreichen zuletzt eine Lichtung, auf der geometrische dunkle Scheiben auf dem noch schwärzeren Gewebe der Nacht scheunenartige Gebäude abdrucken, manche mit zwei Geschossen, andere mit dreien.“[3]
[1] „In einem großen Pub nahe der U-Bahn-Station, einem scheunenartigen Laden mit knallrot gestrichenen Wänden, fiel Rebus ein, dass er, seit er im Süden war, die hiesigen Biersorten noch gar nicht probiert hatte.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „scheunenartig

Quellen:

  1. H.P. Lovecraft: Der Schatten über Innsmouth. In: Das Gesamtwerk: Sämtliche Erzählungen und Zusammenarbeiten. Festa, Leipzig 2020, ISBN 978-3-865-52882-7, Seite 1465.
  2. Cormac McCarthy: Der Feldhüter. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-499-26798-7, Seite 27.
  3. Dean Koontz: After Death. Festa, Leipzig 2025, ISBN 978-3-98676-238-4, Seite 176.
  4. Ian Rankin: Wolfsmale. Goldmann, München 2001, ISBN 978-3-442-44609-0, Seite 193/194.