statuenhaft

statuenhaft (Deutsch)

Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
statuenhaft
Alle weiteren Formen: Flexion:statuenhaft

Worttrennung:

sta·tu·en·haft, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaːtuənhaft]
Hörbeispiele:  statuenhaft (Info)

Bedeutungen:

[1] sich nicht bewegend auf eine Art, die an eine Statue erinnert

Sinnverwandte Wörter:

[1] statuenähnlich, statuenartig

Beispiele:

[1] „Die Männer hatten keine Ahnung, was diese Haltung bedeuten sollte; so statuenhaft wirkte der Dahockende, dass ihnen fast unheimlich wurde und sie nur noch in gedämpfter Lautstärke miteinander sprachen, als wollten sie nicht aufwecken, was man wohl besser schlafen ließ.“[1]
[1] „Die statuenhafte Blondine zuckte zurück, als habe Kurtz ihr eine Ohrfeige versetzt.“[2]
[1] „Als ich neben meinem statuenhaften Wärter den Gang entlangging, wurde mir bewusst, dass es tatsächlich Chara gewesen sein musste, die mich durch dieses organische Ding in der Wand beobachtet hatte.“[3]
[1] „Daneben saß auf einem hölzernen Sitz, der leicht eine zweite Person hätte beherbergen können, Mybaloë, statuenhaft und reglos wie die Göttin selbst.“[4]
[1] „Er rutschte unruhig auf seinem Stuhl herum. Li dagegen saß statuenhaft still.“[5]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „statuenhaft
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „statuenhaft
[1] Duden online „statuenhaft

Quellen:

  1. Cormac McCarthy: Die Abendröte im Westen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-499-27240-0, Seite 210.
  2. Dan Simmons: Eiskalt erwischt. Festa, Leipzig 2012, ISBN 978-3-86552-186-6, Seite 44.
  3. Jeffrey Thomas: Tagebuch aus der Hölle. Festa, Leipzig 2011, ISBN 978-3-86552-096-8, Seite 78.
  4. Clark Ashton Smith: Die Venus von Azombeii. In: Das Labyrinth des Maal Dweb. Festa, Leipzig 2013, ISBN 978-3-86552-128-6, Seite 123.
  5. David Ignatius: Ein neuer Feind. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-499-27094-9, Seite 258.