trübe Tasse

trübe Tasse (Deutsch)

Substantiv, f, Wortverbindung, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ trübe Tassetrübe Tassen
Genitiv trüber Tassetrüber Tassen
Dativ trüber Tassetrüben Tassen
Akkusativ trübe Tassetrübe Tassen
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ die trübe Tassedie trüben Tassen
Genitiv der trüben Tasseder trüben Tassen
Dativ der trüben Tasseden trüben Tassen
Akkusativ die trübe Tassedie trüben Tassen
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ eine trübe Tassekeine trüben Tassen
Genitiv einer trüben Tassekeiner trüben Tassen
Dativ einer trüben Tassekeinen trüben Tassen
Akkusativ eine trübe Tassekeine trüben Tassen

Worttrennung:

trü·be Tas·se, Plural: trü·be Tas·sen

Aussprache:

IPA: [ˌtʁyːbə ˈtasə]
Hörbeispiele:  trübe Tasse (Info)

Bedeutungen:

[1] umgangssprachlich: sehr trübsinnige Person

Beispiele:

[1] „Im Geiste gehe ich meine Kollegen durch, Gesicht für Gesicht, die Freundlichen und die Hochnäsigen, die Gescheiten und die trüben Tassen, die mich achten und die mich verachten, und versuche, leider ohne Erfolg, mir vorzustellen, wer von ihnen mich verraten haben könnte - sofern man es Verrat nennen kann, wenn jemand keine andere Pflicht verletzt als die, sich menschlich zu verhalten.“[1]
[1] „Normalerweise machte Neal das, die trübe Tasse, anscheinend stand er wirklich drauf, denn er zuckte ständig zusammen und verzog das Gesicht, als täte ihm der Kopf weh, wenn er sie nur reden hörte.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „trübe Tasse

Quellen:

  1. Stephen L. Carter: Schachmatt. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2010, ISBN 978-3-499-25472-7, Seite 560.
  2. Don Winslow: A Long Walk Up the Water Slide. Suhrkamp, Berlin 2016, ISBN 978-3-518-46583-7, Seite 76.