trockener Humor

trockener Humor (Deutsch)

Wortverbindung, Substantiv, m, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ trockener Humor
—
Genitiv trockenen Humors
—
Dativ trockenem Humor
—
Akkusativ trockenen Humor
—
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ der trockene Humor
—
Genitiv des trockenen Humors
—
Dativ dem trockenen Humor
—
Akkusativ den trockenen Humor
—
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein trockener Humor
—
Genitiv eines trockenen Humors
—
Dativ einem trockenen Humor
—
Akkusativ einen trockenen Humor
—

Worttrennung:

tro·cke·ner Hu·mor, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˌtʁɔkənɐ huˈmoːɐ̯]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] Humor, dessen Wirkung darauf basiert, dass die jeweilige Äußerung nicht erkennbar von Emotionen begleitet ist und deshalb nur indirekt als Witz entlarvt werden kann

Beispiele:

[1] „Der Ladner war ein brünetter hagerer Deutscher mittleren Alters, dessen trockener Humor die von ihm versorgten Bewohner der fünfhundert Quadratmeilen kargen und rauen Landes immer wieder ganz aus der Fassung brachte.“[1]
[1] „Und die Menschen waren mehr oder weniger gleich geblieben: sie nahmen kein Blatt vor den Mund, hatten aber einen wunderbar trockenen Humor.“[2]
[1] „Trockener Humor mit einem ernsten Unterton, das war sein Stil, und damit erreichte er, was er wollte.“[3]
[1] „›Hey, Mann, nicht schießen!‹, bettelte Shaft mit seinem typischen trockenen Humor.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „trockener Humor“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „trockener Humor“

Quellen:

  1. ↑ Cormac McCarthy: Draußen im Dunkel. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2013, ISBN 978-3-498-04331-5, Seite 49.
  2. ↑ Ian Rankin: Wolfsmale. Goldmann, München 2001, ISBN 978-3-442-44609-0, Seite 147.
  3. ↑ Martin Bossenbroek: Tod am Kap. Geschichte des Burenkriegs. C.H.Beck, München 2016, ISBN 978-3-406-68812-6, Seite 474.
  4. ↑ Dalton Fury: Auf zum Angriff. Festa, Leipzig 2017, ISBN 978-3-86552-540-6, Seite 120.