ungestrichen

ungestrichen (Deutsch)

Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
ungestrichen
Alle weiteren Formen: Flexion:ungestrichen

Worttrennung:

un·ge·stri·chen, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈʊnɡəˌʃtʁɪçn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] nicht gestrichen, ohne aufgetragene Farbe

Gegenwörter:

[1] gestrichen

Beispiele:

[1] „Ein halbes Dutzend Lampen hing von den ungestrichenen, rußgeschwärzten Dachsparren und warf ein scharf nach unten gerichtetes Licht, so dass alles direkt Angestrahlte in seinem gelben Schein aufleuchtete, alles übrige aber in unbestimmte Schatten versank.“[1]
[1] „Es waren knapp zehn Kilometer bis zum Fluss, wo er auf die andere Seite wechselte und zum Highway gelangte, zu dem gleichen, überall zu findenden Laden an der Kreuzung mit der schiefen Veranda, den riesigen, von Steinwürfen ramponierten NEHI-Schildern, den von der Witterung verzogenen Latten, dem ungestrichenen, steinfarbenen Holz - aber der alte Mann war früh aufgebrochen.“[2]
[1] „Nathaniel stieg zwei Stufen hinauf und kam auf der ungestrichenen Holzveranda an, die die Süd- und Westseite des Gebäudes begrenzte.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „ungestrichen
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „ungestrichen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portalungestrichen

Quellen:

  1. John Williams: Butcher’s Crossing. dtv, München 2015, ISBN 978-3-423-28049-5, Seite 32.
  2. Cormac McCarthy: Der Feldhüter. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-499-26798-7, Seite 227.
  3. S. Craig Zahler: Wie Schatten über totem Land. Luzifer, Bochum 2017, ISBN 978-3-95835-277-3, Seite 19.

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Anagramme: Streichungen