virenverseucht

virenverseucht (Deutsch)

Adjektiv

Positiv Komparativ Superlativ
virenverseucht
Alle weiteren Formen: Flexion:virenverseucht

Worttrennung:

vi·ren·ver·seucht, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [ˈviːʁənfɛɐ̯ˌzɔɪ̯çt]
Hörbeispiele:  virenverseucht (Info)

Bedeutungen:

[1] EDV: mit vielen Computerviren belastet
[2] Medizin: mit vielen Viren belastet

Herkunft:

zusammengesetzt aus dem Plural des Substantivs Virus und dem Adjektiv verseucht

Beispiele:

[1] „Nicht nur Raubkopien, sondern auch Originalsoftware wird zum Teil ‚virenverseucht‘ angeboten.“[1]
[1] „Mittlerweile verbergen sich virenverseuchte Mail-Anhänge nicht mehr nur hinter EXE-Dateien, sondern auch schon hinter den weit verbreiteten PDF-Dateien.“[2]
[1] „Der interne Virenscanner der Bundesregierung fängt jeden Monat etliche tausend virenverseuchte E-Mails ab.“[3]
[1] „Und ein virenverseuchtes Backup nützt Ihnen nichts, daher sollten Sie zumindest die Möglichkeit vorsehen, das entsprechende Medium zu trennen.“[4]
[1] „Da zu der Nachricht ein großer Anhang gehörte, war ihr erster Impuls, die Mail zu löschen, weil sie befürchtete, dass irgendetwas Pornografisches oder Virenverseuchtes durch die strengen Spamfilter des Departments gerutscht war.“[5]
[2] „Mit den Erbguttests lässt sich am sichersten ausschließen, dass das Blut virenverseucht ist.“[6]
[2] „Während sich Viren bei der Übertragung von Mensch zu Mensch abschwächen können, ist das bei virenverseuchten Impfprodukten nicht zu erwarten.“[7]
[2] „Die Infektion erfolgt von Mensch zu Mensch und zwar durch Übertragung durch Blut-, Sperma- und Vaginalflüssigkeit Erkrankter, durch gemeinsame Benutzung kontaminierter, das heisst verschmutzter, virenverseuchter Spritzbestecke (Spritzentausch) bei intravenösem Drogengebrauch, also beim Einspritzen in die Vene (intravenöse Applikation) und durch Übertragung von der infizierten Mutter auf ihr Kind (vor, während oder nach der Geburt).“[8]
[2] „Ich zögerte, Susanne meine virenverseuchte Hand zu reichen, aber sie griff schon von allein danach und schaute mich ebenfalls an.“[9]
[2] „Verglichen mit dem, was wir täglich über den Verdauungstrakt aufnehmen, etwa vier Liter, ist das ein gewaltiger Ort für den Austausch mit der virenverseuchten Umgebung.“[10]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] The Free Dictionary „virenverseucht
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „virenverseucht

Quellen:

  1. Michael E. Sträubig: Projektleitfaden Internet-Praxis. Internet, Intranet, Extranet und E-Commerce konzipieren und realisieren. Springer, 2013, ISBN 978-3-322-84951-9, Seite 228 (nach Google Books).
  2. Lars Becker: Professionelles E-Mail-Management. Von der individuellen Nutzung zur unternehmensweiten Anwendung. ISBN 978-3-8349-1133-9, Seite 29 (nach Google Books).
  3. Martin Wind, Detlef Kröger (Herausgeber): Handbuch IT in der Verwaltung. Springer, 2006, ISBN 3-540-21879-3, Seite 294 (nach Google Books).
  4. Digital Cleaning: Informationsflut bewältigen, digital aufräumen, Herbert Hertramph. Abgerufen am 11. Oktober 2017.
  5. Der Klang des Verderbens: Ein Veronica-Sloan-Thriller, Leslie Parrish. Abgerufen am 11. Oktober 2017.
  6. Nicola Siegmund-Schultze: Vom Gefühl zum Kalkül. In: sueddeutsche.de. 22. Mai 2010, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 11. Oktober 2017).
  7. Katharina Voss: ME - Myalgische Enzephalomyelitis vs. Chronic Fatigue Syndrom. tredition, 2017 (Zitiert nach Google Books)
  8. Gewerkschaftliche Rundschau. Bände 81-82, Schweizerischer Gewerkschaftsbund, 1989, Seite 108 (Zitiert nach Google Books)
  9. Tomke Schriever: Und dann war Stille. Rowohlt, 2009, Seite 243, DNB 1022904965 (Zitiert nach Google Books)
  10. Jochen Niehaus: Lieber küssen als Hände schütteln. In: FOCUS Online. 6. Februar 2008, ISSN 0943-7576, Seite 2 (URL, abgerufen am 11. Oktober 2017).