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Definition
Sei
ein Vektorraum über einem Körper
und sei
ein Endomorphismus. Dann heißt
Eigenwert von
genau dann, wenn es ein
mit
gibt, so dass
. Dann heißt
Eigenvektor von
zum Eigenwert
. Die Menge
aller
, die die Gleichung
Erfüllen, heißt Eigenraum von
zum Eigenwert
.
Analog definiert man Eigenwerte, Eigenvektoren und Eigenräume quadratischer Matrizen, indem man diese vermöge der Multiplikation als Endomorphismen des
auffasst.
Offensichtlich sind Eigenräume Unterräume, denn für
und
gilt auch:
, also 
, also 
Berechnung der Eigenwerte
Nun stellt sich die Frage, wie man die Eigenwerte berechnet. Sprich es ist eine Lösung der Gleichung
gesucht.
Nun erkennt man, dass die Eigenwertbestimmung auf die Berechnung einer Determinanten zurückgeführt wurde.
Genauer gesagt, muss man die Nullstellen des Charakteristischen Polynoms berechen:
Um die Eigenvektoren zu einem Eigenwert, also den Eigenraum
zu bestimmen, berechnet man
.