Die Wohnbauanlagen Sparer-Dank Kulenkampffallee in Bremen - Schwachhausen, Ortsteil Neu-Schwachhausen, Koenenkampstraße 1/ Kulenkampffallee/ Crüsemannallee, gehören zu den bedeutenden Bremer Bauwerken.
Geschichte
Die zwei Wohnbauanlagen Sparer-Dank wurde von 1961 bis 1966 nach Plänen der Architekten Gerhard Müller-Menckens, Friedrich Heuer und Gunter Müller (alle Bremen) für die Bremer Schoß, Stiftung Bremer Sparer-Dank gebaut. Die 430 Wohnungen einer Stiftung der Sparkasse Bremen von 1955 werden von der Brebau verwaltet. Die Häuser sind mit Rotsteinen verblendet und haben alle ein Satteldach.
Anlage 1: Östlich von der Einmündung der Crüsemannallee wurden dreigeschossige Wohnhäuser für ältere und bedürftige Menschen um drei Wohnhöfe mit Hausgärten gruppiert. (Anlage 1 )
Anlage 2: Westlich, am Ende der Kulenkampffallee, stehen an drei platzartig erweiterten Stichstraßen die zweigeschossigen Reihenhäuser in der Tradition des Bremer Hauses. So sind im Grundriss die Treppen seitlich angeordnet und Wohn- und Esszimmer wurden hintereinander angeordnet. Die Wohnzimmer erhielten Erker zur Straße, die Esszimmer Loggien zum Garten. (Anlage 2 )
Der architekturführer bremen schreibt dazu: „Beide Bauanlagen zeugen von der Kontinuität des Traditionalismus in der bremischen Architektur. Beide benutzen als Außenverkleidung ‚niederdeutsche Rotsteine‘.“
- Anlage 1: Östlicher Abschluss der Anlage
- Anlage 1: Blick von Kulenkampffallee in den östlichen Wohnhof
- Anlage 1: Blick entlang Kulenkampffallee
- Anlage 1: typischer Hauseingang
- Anlage 2: Blick von der Kulenkampffallee in die westliche Koenenkampstraße
- Anlage 2: Blick entlang der Querspange (Fußgängerweg) im Norden der Koenenkampstraße
Einzelnachweise
Koordinaten: 53° 5′ 53″ N, 8° 50′ 28″ O