Partido Socialista Unido de Venezuela
Die Partido Socialista Unido de Venezuela (PSUV; deutsch Vereinigte Sozialistische Partei Venezuelas) ist eine politische Partei in Venezuela, die sich aus linkspolitischen Bündnissen und Unterstützern der Bolivarischen Revolution bildete. Parteivorsitzender ist seit 2013 Nicolás Maduro, der seit 2013 auch das Amt des venezolanischen Staatspräsidenten innehat.
Partido Socialista Unido de Venezuela (PSUV) | |
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Parteivorsitzender | Nicolás Maduro, amtierender Präsident von Venezuela (seit 2013) |
Stellvertretender Vorsitzender | Diosdado Cabello |
Ehrenvorsitzender | Hugo Chavez (†) – ehemaliger Staatspräsident Venezuelas, Vorsitzender und Gründer der Sozialistischen Partei Venezuelas |
Gründung | 24. März 2007 |
Hauptsitz | Mariperez, Caracas |
Jugendorganisation | Juventud del Partido Socialista Unido de Venezuela (JPSUV) |
Zeitung | Cuatro F |
Ausrichtung | Sozialismus des 21. Jahrhunderts Bolivarismus Antikapitalismus Antiimperialismus Linksnationalismus |
Farbe(n) | rot |
Mitgliederzahl | 7,632,606 (2014) |
Internationale Verbindungen | COPPPAL, São Paulo Forum |
Website | www.psuv.org.ve |
Die Partei ist die größte Partei in Venezuela. Seit 1999 regiert sie mit ihren Vorsitzenden Hugo Chávez und Nicolás Maduro.
Zahlreiche westliche Staaten erkennen seit der letzten Präsidentschaftswahl in Venezuela 2018 Maduro nicht als legitimen Präsidenten an, da sie behaupten, die Wahl sei nicht demokratisch, frei und fair abgelaufen. Am 3. Februar 2019 – nach einem gescheiterten Ultimatum der USA, Kanada, Australien und einiger europäischer Staaten (die EU-Kommission, Frankreich, Deutschland, Spanien, die Niederlande, Österreich, Großbritannien) Maduro, sofort Präsidentschaftswahlen auszurufen – erkannten sie den Parlamentspräsidenten und Oppositionsführer Juan Guaidó als Interimspräsidenten an und ordneten Neuwahlen an. Russland und zahlreiche linke bzw. sozialistische Staaten (China, Nordkorea, Kuba, Mexiko, Nicaragua) hielten hingegen weiter zu Maduro.