ÖBB 1012

ÖBB 1012
1012 002 in Wien Süd
Nummerierung: 1012 001–003
Anzahl: 3
Hersteller: Mechanischer Teil:
SGP Verkehrstechnik

Elektrische Ausrüstung:
ARGE AES
ABB
ELIN
Siemens

Baujahr(e): 1996
Ausmusterung: 2006 (Verkauf nach Schweden 2007)
Achsfolge: Bo’Bo’
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer: 19300 mm
Drehgestellachsstand: 2.800 mm
Dienstmasse: 82,6 t
Radsatzfahrmasse: 20,7 t
Höchstgeschwindigkeit: 160 (230) km/h
Dauerleistung: 6.400 kW
Leistungskennziffer: 77,5 kW/t
Anfahrzugkraft: 280 kN
Stromsystem: 15 kV/16,7 Hz
Fahrmotoren: 4 × Motor 6FIA 7062
Antrieb: IGA-Antrieb
Bremse: Scheibenbremsen
Lokomotivbremse: Netzbremse 150 kN, elektropneumatische Zusatzbremse, Federspeicherbremse
Zugbremse: Indirekte Druckluftbremse KEn-GPR-E-mZ
Zugbeeinflussung: LZB 80 und Indusi 80
Geschwindigkeitsmesser: Hasler Teloc 2200
Zugheizung: 1000 V / 16,7 Hz max. 800 A

Die Lokomotiven der Reihe 1012 der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) waren vierachsige elektrische Universallokomotiven die von 1996 bis 2006 im Einsatz waren. Die Fertigung erfolgte von SGP-Verkehrstechnik in nur drei Exemplaren. Sie sollten als Prototypen für die Nachfolgeserie der Reihe 1044 dienen. Nachdem für die Serien-Beschaffung die Reihen 1016 und 1116 vorgezogen wurden, waren die Lokomotiven eine Splittergattung und wurden 2007 an das Schwedische Eisenbahnverkehrsunternehmen Hector Rail verkauft.