Ölpest im Golf von Mexiko 2010

Die Ölpest im Golf von Mexiko 2010 wurde durch die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon am 20. April 2010 verursacht. Die vom 20. April bis zum 16. Juli 2010 aus dem Bohrloch im Macondo-Ölfeld in den Golf von Mexiko ausgetretene Ölmenge wird auf 800 Millionen Liter geschätzt; daher gilt der Unfall als eine der schwersten Umweltkatastrophen dieser Art. Ähnlich große Rohölmengen traten im Jahr 1979/80 beim Blowout der Ixtoc-I-Bohrung aus. Mitte 2015 einigte sich das Mineralölunternehmen BP mit der US-Regierung auf Schadensersatzzahlungen in Höhe von insgesamt 18,7 Milliarden US-Dollar, was der höchste Wert in der US-Geschichte ist.

  1. Joel Achenbach, David A. Fahrenthold: Oil spill dumped 4.9 million barrels into Gulf of Mexico, latest measure shows. In: washingtonpost.com. 3. August 2010.
  2. 780 Millionen Liter – die bisher größte Ölpest aller Zeiten. In: Zeit Online. 3. August 2010
  3. 780 Millionen Liter Rohöl ausgelaufen. In: orf.at. 6. August 2010.
  4. Marcus Theurer: Ölindustrie: Das Milliardenloch. In: FAZ.net. 3. Januar 2012, abgerufen am 29. Mai 2012.
  5. Deepwater-Horizon-Katastrophe: BP zahlt 18,7 Milliarden Dollar Schadensersatz. Spiegel Online, 2. Juli 2015; abgerufen am 2. Juli 2015.