Österreichische Leo-Gesellschaft

Die Österreichische Leo-Gesellschaft war ein österreichischer Verein, der nach Papst Leo XIII. benannt war. Das Ziel des 1892 gegründeten Vereins war die Förderung von Wissenschaft und Kunst auf katholischer Basis.

Der Verein gliederte sich in 13 Sektionen wie Theologie, Philosophie, Geschichte, Naturwissenschaften und andere. Gegründet wurde er von Joseph Alexander von Helfert. Weitere Pioniere des Vereins waren F. M. Schindler, Heinrich Swoboda und Josef Maria Pernter. Helfert war auch der erste Vorsitzende. Der Verein hatte bis zu 2.000 Mitglieder, darunter Max von Ferstel und Camillo Sitte, und bestand bis 1938.

Im Jahr 1914 übersiedelte die Leo-Gesellschaft in ihr neues Heim, das ihr von Friedrich Gustav Piffl, dem Fürsterzbischof von Wien, in den Räumlichkeiten seines Palais zur Verfügung gestellt wurde.

  1. Österreichische Leo-Gesellschaft. In: archINFORM; abgerufen am 9. Januar 2010.
  2. Aus aller Welt. Die Übersiedlung der Wiener Leogesellschaft in ihr neues Heim.. In: Grazer Volksblatt, 4. Februar 1914, S. 14 (online bei ANNO).