Ötztal
| Ötztal | ||
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Umhausen mit der Kreuzjochspitze | ||
| Lage | Tirol, Österreich | |
| Gewässer | Ötztaler Ache | |
| Gebirge | Stubaier Alpen, Ötztaler Alpen | |
| Geographische Lage | 47° 6′ N, 10° 57′ O | |
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| Gestein | Granitgneis, Paragneis | |
| Höhe | 704 bis 3768 m ü. A. (Ötztal-Bahnhof bis Wildspitze) | |
| Länge | 65 km | |
| Fläche | 893 km2 | |
| Klima | Inneralpines Trockental | |
| Besonderheiten | touristisches Ballungszentrum Tirols | |
Das Ötztal ist ein Nord-Süd-verlaufendes, rund 65 Kilometer langes Seitental des Inntals im österreichischen Bundesland Tirol. Das Tal trennt die Ötztaler Alpen im Westen von den Stubaier Alpen im Osten und ist von zahlreichen Dreitausendern mit weitreichenden Gletschern umgeben.
Das Tal ist in fünf markante Stufen gegliedert, jede Stufe ist durch weite Trogtäler mit flachen Schwemmebenen gekennzeichnet. Jedes der Talbecken wird vom nächsten durch steile Schutt- oder Felsriegel getrennt, durch die sich die Ötztaler Ache oft schluchtartig den Weg gebahnt hat. Das Ötztal weist ein vergleichsweise mildes Klima auf, das je nach Höhenlage der einzelnen Stufen variiert. Die Niederschläge sind gering, da es zu den inneralpinen Trockenbereichen gehört. Der Naturpark Ötztal umfasst zu schützende Bereiche um das Ötztal, davon sind rund 20 % Gletscher. Deren Masse geht aufgrund des Klimawandels zurück.
Im Tal liegen die fünf Gemeinden Sautens, Oetz, Umhausen, Längenfeld und Sölden, die beiden Orte Vent und Obergurgl gehören zu den höchst gelegenen bewohnten Orten Österreichs. Spuren menschlicher Präsenz sind seit über 9000 Jahren nachweisbar, eine dauerhafte Besiedlung ist seit dem Mittelalter belegt. Das Ötztal ist vor allem durch seine Wintersportgebiete Sölden-Hochsölden, Obergurgl-Hochgurgl und Oetz bekannt, im Sommer ist das Tal zudem ein beliebtes Ziel des Wandertourismus. Daher ist der Tourismus der dominante Wirtschaftszweig des Tals.