Übergossene Alm
| Übergossene Alm | ||
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Übergossene Alm und Randberge vom Hochkönig aus gesehen | ||
| Lage | Salzburg, Österreich | |
| Gebirge | Berchtesgadener Alpen | |
| Fläche | 1,9 km² (2002) | |
| Exposition | Nord | |
| Höhenbereich | 2845 m – 2630 m (1969) | |
| Koordinaten | 47° 25′ 37″ N, 13° 3′ 32″ O | |
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Übergossene Alm ist die Bezeichnung der Gipfelflur des Hochkönigs (2941 m) in den Berchtesgadener Alpen. Es handelt sich um die Reste des gleichnamigen spaltenfreien Plateaugletschers, der auf etwa 2.600 bis 2.700 m herabreicht. Früher bedeckte er fast das gesamte Gipfelplateau. Bis in die 1920er Jahre war er das größte Eisfeld der Nördlichen Kalkalpen, ehe ihm der Hallstätter Gletscher am Dachstein den Rang ablief. Das im Vergleich schnellere Abschmelzen des Hochköniggletschers wird darauf zurückgeführt, dass Plateaugletscher wie die Übergossene Alm sehr sensibel auf ein Ansteigen der Firnlinie reagieren, wodurch große Bereiche der Oberfläche vom Nähr- ins Zehrgebiet wechseln. 1888 waren rund 5,5 km² des Plateaus vereist. 2002 war die Gletscherfläche auf weniger als 1,9 km² abgeschmolzen und der Gletscher in drei kleine, spaltenfreie Teilbereiche zerfallen. Der Name des Gletschers geht auf eine Sage zurück.
- 1 2 Michael Kuhn, Astrid Lambrecht, Jakob Abermann: Austrian glacier inventory 1998 (GI II). PANGAEA, 2013, doi:10.1594/PANGAEA.809196
- ↑ A. Fischer: Comparison of direct and geodetic mass balances on a multi-annual time scale. In: The Cryosphere., Band 5, 2011, S. 107–124 (online; PDF; 3,3 MB).
- ↑ Roman Moser: Der Hallstätter Gletscher – heute der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. In: Institut für Landeskunde am o. ö. Landesmuseum in Linz (Hrsg.): Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 1–2, 1954, S. 103 (zobodat.at [PDF; abgerufen am 12. März 2022]).