(1073) Gellivara

Asteroid
(1073) Gellivara
Berechnetes 3D-Modell von (1073) Gellivara
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Themis-Familie
Große Halbachse 3,184 AE
Exzentrizität 0,187
Perihel – Aphel 2,590 AE  3,778 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 1,598°
Länge des aufsteigenden Knotens 39,5°
Argument der Periapsis 289,9°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 22. Februar 2025
Siderische Umlaufperiode 5 a 249 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 16,55 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 26,0 km ± 0,3 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,05
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 16 h 51 min
Absolute Helligkeit 11,8 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Johann Palisa
Datum der Entdeckung 14. September 1923
Andere Bezeichnung 1923 RW, 1929 UJ, 1932 EP, 1951 QL
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(1073) Gellivara ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 14. September 1923 vom österreichischen Astronomen Johann Palisa an der Universitätssternwarte Wien bei einer Helligkeit von 13,8 mag entdeckt wurde. Es war seine letzte von insgesamt 122 Asteroidenentdeckungen, die er seit 1874 gemacht hatte.

Der Asteroid ist benannt nach dem Ort Gällivare im schwedischen Lappland, wo Astronomen aus verschiedenen Ländern die totale Sonnenfinsternis vom 29. Juni 1927 beobachten konnten. Die Benennung als Zeichen des Dankes an Schweden erfolgte nach dem Tod Palisas auf Wunsch des Astronomischen Rechen-Instituts durch den österreichischen Astronomen Joseph Rheden im Einverständnis mit Anna Palisa, der zweiten Ehefrau des Entdeckers.

Aufgrund ihrer Bahneigenschaften wird (1073) Gellivara zur Themis-Familie gezählt.

  1. J. Rheden: Benennung von Kleinen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Band 240, Nr. 5753, 1930, Sp. 303–304, doi:10.1002/asna.19302401707.