(1162) Larissa

Asteroid
(1162) Larissa
{{{Bild}}}
{{{Bildtext}}}
{{{Bild2}}}
{{{Bildtext2}}}
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3,931 AE
Exzentrizität 0,106
Perihel – Aphel 3,515 AE  4,347 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 1,874°
Länge des aufsteigenden Knotens 39,7°
Argument der Periapsis 205,9°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 9. Mai 2026
Siderische Umlaufperiode 7 a 290 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 14,98 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 40,4 km ± 0,3 km
Abmessungen
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,17
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 6 h 31 min
Absolute Helligkeit 9,6 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
P
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Karl Wilhelm Reinmuth
Datum der Entdeckung 5. Januar 1930
Andere Bezeichnung 1930 AC, 1948 KJ
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(1162) Larissa ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 5. Januar 1930 vom deutschen Astronomen Karl Wilhelm Reinmuth an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl bei einer Helligkeit von 14 mag entdeckt wurde.

Der Asteroid ist benannt nach der Stadt Larisa im östlichen Thessalien in Griechenland.

(1162) Larissa wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber weit außerhalb der Hecuba-Lücke und ist ein Mitglied der Hilda-Gruppe. Diese bewegt sich in einer 3:2-Bahnresonanz mit dem Planeten Jupiter um die Sonne. Obwohl der gegenseitige Bahnabstand (Minimum orbit intersection distance, MOID) von Jupiter und (1162) Larissa immer wieder zwischen 0,64 und 0,74 AE schwankte, sind sich die beiden Himmelskörper durch die Bahnresonanz in den vergangenen 10.000 Jahren nie näher gekommen als bis auf etwa 1,65 AE (247 Mio. km).

  1. C. E. Spratt: The Hilda group of minor planets. In: Journal of the Royal Astronomical Society of Canada. Band 83, 1989, S. 393–404, bibcode:1989JRASC..83..393S (PDF; 173 kB).
  2. A. Vitagliano: SOLEX 12.1. Abgerufen am 9. Juli 2020 (englisch).