(1177) Gonnessia
| Asteroid (1177) Gonessia | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,349 AE |
| Exzentrizität | 0,035 |
| Perihel – Aphel | 3,231 AE – 3,466 AE |
| Neigung der Bahnebene | 15,016° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 251,7° |
| Argument der Periapsis | 256,2° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 24. April 2024 |
| Siderische Umlaufperiode | 6 a 47 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,27 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 92,0 km ± 9,9 km |
| Albedo | 0,04 |
| Rotationsperiode | 1 d 19 h |
| Absolute Helligkeit | 9,3 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
XFU |
| Geschichte | |
| Entdecker | Louis Boyer |
| Datum der Entdeckung | 24. November 1930 |
| Andere Bezeichnung | 1923 RO, 1930 WA |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(1177) Gonessia ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 24. November 1930 vom französischen Astronomen Louis Boyer am Observatoire d’Alger in Algerien bei einer Helligkeit von 13,1 mag entdeckt wurde. Es war seine erste von insgesamt 40 Asteroidenentdeckungen. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass das Objekt bereits am 12. September 1923 am Krim-Observatorium in Simejis fotografiert worden war.
Der Asteroid ist benannt zu Ehren des französischen Astronomen François Gonnessiat (1856–1934), Direktor des Observatorio Astronómico de Quito in Ecuador und des Observatoire d’Alger, wo er selbst zwei Asteroiden entdeckt hatte.
(1177) Gonessia wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.