(1390) Abastumani
| Asteroid (1390) Abastumani | |
|---|---|
| Berechnetes 3D-Modell von (1390) Abastumani | |
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,436 AE |
| Exzentrizität | 0,037 |
| Perihel – Aphel | 3,309 AE – 3,562 AE |
| Neigung der Bahnebene | 19,927° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 28,9° |
| Argument der Periapsis | 335,5° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 9. Oktober 2024 |
| Siderische Umlaufperiode | 6 a 135 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,07 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 95,8 km ± 2,3 km |
| Albedo | 0,03 |
| Rotationsperiode | 13 h 10 min |
| Absolute Helligkeit | 9,2 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
P |
| Geschichte | |
| Entdecker | Pelageja F. Schain |
| Datum der Entdeckung | 3. Oktober 1935 |
| Andere Bezeichnung | 1907 GN, 1916 VA, 1926 GN, 1929 UL, 1935 TA |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(1390) Abastumani ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 3. Oktober 1935 von der sowjetischen Astronomin Pelageja Fjodorowna Schain am Krim-Observatorium in Simejis bei einer Helligkeit von 12,9 mag entdeckt wurde. Nahezu gleichzeitig erfolgte noch eine unabhängige Entdeckung durch Cyril V. Jackson am Union-Observatorium in Südafrika. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass das Objekt bereits am 8. und 12. April 1907 am Lowell-Observatorium in Arizona sowie im November 1916 am Krim-Observatorium, im April 1926 an der Königlichen Sternwarte von Belgien in Uccle/Ukkel, im Mai 1926 an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl, im Oktober/November 1929 am Lowell-Observatorium und im September/Oktober 1935 am Observatorio Astronómico de Madrid in Spanien fotografiert worden war.
Der Asteroid ist benannt nach der georgischen Stadt Abastumani im Kleinen Kaukasus, Standort des 1932 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Abastumani.
(1390) Abastumani wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.