(1390) Abastumani

Asteroid
(1390) Abastumani
Berechnetes 3D-Modell von (1390) Abastumani
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3,436 AE
Exzentrizität 0,037
Perihel – Aphel 3,309 AE  3,562 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 19,927°
Länge des aufsteigenden Knotens 28,9°
Argument der Periapsis 335,5°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 9. Oktober 2024
Siderische Umlaufperiode 6 a 135 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 16,07 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 95,8 km ± 2,3 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,03
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 13 h 10 min
Absolute Helligkeit 9,2 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
P
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Pelageja F. Schain
Datum der Entdeckung 3. Oktober 1935
Andere Bezeichnung 1907 GN, 1916 VA, 1926 GN, 1929 UL, 1935 TA
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(1390) Abastumani ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 3. Oktober 1935 von der sowjetischen Astronomin Pelageja Fjodorowna Schain am Krim-Observatorium in Simejis bei einer Helligkeit von 12,9 mag entdeckt wurde. Nahezu gleichzeitig erfolgte noch eine unabhängige Entdeckung durch Cyril V. Jackson am Union-Observatorium in Südafrika. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass das Objekt bereits am 8. und 12. April 1907 am Lowell-Observatorium in Arizona sowie im November 1916 am Krim-Observatorium, im April 1926 an der Königlichen Sternwarte von Belgien in Uccle/Ukkel, im Mai 1926 an der Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl, im Oktober/November 1929 am Lowell-Observatorium und im September/Oktober 1935 am Observatorio Astronómico de Madrid in Spanien fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt nach der georgischen Stadt Abastumani im Kleinen Kaukasus, Standort des 1932 gegründeten Astrophysikalischen Observatoriums Abastumani.

(1390) Abastumani wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.