(151) Abundantia
| Asteroid (151) Abundantia | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Mittlerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 2,591 AE |
| Exzentrizität | 0,036 |
| Perihel – Aphel | 2,498 AE – 2,684 AE |
| Neigung der Bahnebene | 6,431° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 38,7° |
| Argument der Periapsis | 132,3° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 19. April 2023 |
| Siderische Umlaufperiode | 4 a 63 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 18,50 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 39,0 km ± 0,5 km |
| Albedo | 0,23 |
| Rotationsperiode | 9 h 52 min |
| Absolute Helligkeit | 9,4 mag |
| Spektralklasse (nach Tholen) |
S |
| Spektralklasse (nach SMASSII) |
Sl |
| Geschichte | |
| Entdecker | Johann Palisa |
| Datum der Entdeckung | 1. November 1875 |
| Andere Bezeichnung | 1875 VA, 1974 QS2, 1974 QZ2 |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(151) Abundantia ist ein Asteroid des mittleren Hauptgürtels, der am 1. November 1875 vom österreichischen Astronomen Johann Palisa an der Marine-Sternwarte Pola in Istrien entdeckt wurde.
Der Asteroid wurde benannt nach Abundantia, in der römischen Mythologie die Verkörperung der Fülle und des Überflusses, ihr Hauptattribut ist das Füllhorn. Die Namensgebung bezieht sich auf die große Zahl neu entdeckter Körper zwischen Mars und Jupiter zu dieser Zeit. Karl Ludwig von Littrow (Wunder des Himmels, 6. Aufl., Berlin 1878) beklagte: „Benannt … nach einer Göttin, die mit den armen Astronomen auf diesem Felde seit Jahren erbarmungsloses Spiel treibt und namentlich in dieser Epoche ihr Füllhorn über uns ausschüttete.“ Die Benennung erfolgte durch Edmund Weiss, den Direktor der Universitätssternwarte Wien.