(1899) Crommelin

Asteroid
(1899) Crommelin
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 5. Mai 2025 (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 2,265 AE
Exzentrizität 0,106
Perihel – Aphel 2,024 AE  2,506 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 7,281°
Länge des aufsteigenden Knotens 52,0°
Argument der Periapsis 129,2°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 18. März 2024
Siderische Umlaufperiode 3 a 149 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 19,74 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 5,3 km ± 0,6 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,12
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 8 h 2 min
Absolute Helligkeit 13,2 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Luboš Kohoutek
Datum der Entdeckung 26. Oktober 1971
Andere Bezeichnung 1949 FU, 1971 UR1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(1899) Crommelin ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 26. Oktober 1971 vom tschechischen Astronomen Luboš Kohoutek an der Hamburger Sternwarte in Bergedorf bei einer Helligkeit von 16,8 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte der Asteroid bereits auf einer Aufnahme gefunden werden, die im März 1949 an der Königlichen Sternwarte von Belgien in Uccle/Ukkel gemacht worden war.

Der Asteroid wurde nach dem britischen Astronomen Andrew Claude de la Cherois Crommelin (1865–1939) benannt, der ausführlich über die Umlaufbahnen von Kometen und Kleinplaneten arbeitete und schrieb. Zusammen mit Philip Herbert Cowell berechnete Crommelin die Umlaufbahn des Jupitermonds Pasiphae und identifizierte Erscheinungen des Halleyschen Kometen bis zum Jahr −239. Die Namensgebung erfolgte auf einen Vorschlag von Brian Marsden hin.

Aufgrund seiner Bahneigenschaften wird (1899) Crommelin zur Flora-Familie gezählt.