(20) Massalia

Asteroid
(20) Massalia
Berechnetes 3D-Modell von (20) Massalia
{{{Bild2}}}
{{{Bildtext2}}}
Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 5. Mai 2025 (JD 2.460.800,5)
Orbittyp Innerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Massalia-Familie
Große Halbachse 2,409 AE
Exzentrizität 0,144
Perihel – Aphel 2,062 AE  2,755 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 0,709°
Länge des aufsteigenden Knotens 206,0°
Argument der Periapsis 257,3°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 30. Juli 2025
Siderische Umlaufperiode 3 a 270 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 19,09 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 135,7 km ± 3,7 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,24
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 8 h 6 min
Absolute Helligkeit 6,5 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
S
Spektralklasse
(nach SMASSII)
S
Geschichte
Entdecker Annibale de Gasparis
Datum der Entdeckung 19. September 1852
Andere Bezeichnung 1852 SA
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(20) Massalia ist ein Asteroid des inneren Hauptgürtels, der am 19. September 1852 vom italienischen Astronomen Annibale de Gasparis am Osservatorio Astronomico di Capodimonte in Neapel entdeckt wurde. Einen Tag später erfolgte noch eine unabhängige Entdeckung durch Jean Chacornac am Observatoire de Marseille, der das Objekt wahrscheinlich schon am 9. September beobachtet hatte.

Der Asteroid wurde benannt nach dem griechischen Namen der Stadt Marseille. Manchmal wurde auch die lateinische Schreibweise Massilia verwendet. Die Benennung erfolgte nach der Entdeckung in Marseille durch den französischen Astronomen Jean Elias Benjamin Valz. Er war auch einer der ersten, der die eingekreiste Zahl des Asteroiden als Symbol vorschlug, die sich heute allgemein als eingeklammerte oder freistehende Nummerdarstellung durchgesetzt hat. De Gasparis, der den Asteroiden nach einem Vorschlag von Wilhelm Herschel Themis nennen wollte, willigte aber in Valz’ Namensgebung ein, die auch den ersten Namen für einen Kleinplaneten darstellt, der nicht aus der antiken Mythologie stammt.

  1. B. Valz: Entdeckung eines neuen Planeten. In: Astronomische Nachrichten. Bd. 35, Beilage zu Nr. 828, 1853, Sp. 193–194 (online, französisch).
  2. A. de Gasparis: Sur la dénomination de la planète découverte le 19 septembre 1852 à Naples. In: Astronomische Nachrichten. Bd. 35, Nr. 833, 1853, Sp. 279–280 (online).