(243) Ida

Asteroid
(243) Ida
Aufnahme von (243) Ida und Dactyl durch Galileo am 28. August 1993 aus etwa 10.500 km Entfernung
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Äußerer Hauptgürtel
Asteroidenfamilie Koronis-Familie
Große Halbachse 2,863 AE
Exzentrizität 0,046
Perihel – Aphel 2,732 AE  2,993 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 1,130°
Länge des aufsteigenden Knotens 323,5°
Argument der Periapsis 113,8°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 10. Oktober 2025
Siderische Umlaufperiode 4 a 308 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 17,60 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 32 km
Abmessungen (59,8 × 25,4 × 18,6) km
Masse (42 ± 6)·1015Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,26
Mittlere Dichte 2,6 g/cm³
Rotationsperiode 4 h 38 min
Absolute Helligkeit 10,1 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
S
Spektralklasse
(nach SMASSII)
S
Geschichte
Entdecker Johann Palisa
Datum der Entdeckung 29. September 1884
Andere Bezeichnung 1884 SB, 1910 CD, 1988 DB1
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(243) Ida ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 29. September 1884 vom österreichischen Astronomen Johann Palisa an der Universitätssternwarte Wien entdeckt wurde. (243) Ida wurde 1993 durch eine Raumsonde aus der Nähe fotografiert und erforscht, dabei wurde erstmals ein Asteroidenmond entdeckt.

Der Asteroid wurde benannt nach Ide, einer Nymphe aus Kreta, die den jungen Zeus in einer Höhle versteckte und pflegte. Siehe auch bei (239) Adrastea. Die Benennung erfolgte durch Moriz von Kuffner.

(243) Ida ist eines der größeren Mitglieder der Koronis-Familie, einer sehr zahlreichen Gruppe von Asteroiden, die durch eine kollisionsbedingte Zerstörung des Vorgängerkörpers von (158) Koronis entstanden.