(2634) James Bradley
| Asteroid (2634) James Bradley | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Animation | |
| Orbittyp | Hauptgürtelasteroid |
| Große Halbachse | 3,456 AE |
| Exzentrizität | 0,050 |
| Perihel – Aphel | 3,282 AE – 3,631 AE |
| Neigung der Bahnebene | 6,423° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 133,3° |
| Argument der Periapsis | 331,8° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | 16. Juli 2026 |
| Siderische Umlaufperiode | 6 a 156 d |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 16,01 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 33,7 km ± 0,5 km |
| Albedo | 0,11 |
| Rotationsperiode | 16 h 31 min |
| Absolute Helligkeit | 10,6 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Edward L. G. Bowell |
| Datum der Entdeckung | 21. Februar 1982 |
| Andere Bezeichnung | 1905 CC, 1931 FL, 1961 XH, 1963 FC, 1975 AO, 1976 GB1, 1977 KP, 1982 DL |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
(2634) James Bradley ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 21. Februar 1982 vom US-amerikanischen Astronomen Edward L. G. Bowell an der Anderson Mesa Station des Lowell-Observatoriums in Arizona bei einer Helligkeit von 16,0 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 9. Februar 1905 an der Großherzoglichen Bergsternwarte in Heidelberg, 1931 am Lowell-Observatorium, 1950, 1957 und 1980 am Palomar-Observatorium in Kalifornien, 1961 und 1963 am Goethe-Link-Observatorium in Indiana sowie 1975, 1976 und 1977 am Krim-Observatorium in Nautschnyj fotografiert worden war.
Der Asteroid ist benannt nach dem englischen Geistlichen und Astronomen James Bradley (1692–1762), einem der bedeutendsten Beobachter seiner Zeit und dritten Astronomer Royal am Royal Greenwich Observatory von 1742 bis zu seinem Tod. Bradley, Entdecker der Aberration (1729) und Nutation (1748), leistete Pionierarbeit bei modernen Methoden zur Bestimmung instrumenteller Einflüsse auf Positionsmessungen und veröffentlichte die Positionen von rund 3000 Sternen mit einer bis dahin unerreichten Genauigkeit. Der Namensvorschlag stammte vom englischen Astronomiehistoriker Barry Hetherington.
(2634) James Bradley wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.