(3015) Candy

Asteroid
(3015) Candy
Berechnetes 3D-Modell von (3015) Candy
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Eigenschaften des Orbits Animation
Epoche: 21. November 2025 (JD 2.461.000,5)
Orbittyp Hauptgürtelasteroid
Asteroidenfamilie
Große Halbachse 3,391 AE
Exzentrizität 0,178
Perihel – Aphel 2,789 AE  3,994 AE
Perihel  Aphel  AE   AE
Neigung der Bahnebene 17,345°
Länge des aufsteigenden Knotens 37,9°
Argument der Periapsis 302,2°
Zeitpunkt des Periheldurchgangs 29. November 2023
Siderische Umlaufperiode 6 a 90 d
Siderische Umlaufzeit {{{Umlaufdauer}}}
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit {{{Umlaufgeschwindigkeit}}} km/s
Mittlere Orbital­geschwin­digkeit 16,05 km/s
Physikalische Eigenschaften
Mittlerer Durchmesser 24,5 km ± 0,5 km
Abmessungen {{{Abmessungen}}}
Masse Vorlage:Infobox Asteroid/Wartung/Masse kg
Albedo 0,11
Mittlere Dichte g/cm³
Rotationsperiode 4 h 38 min
Absolute Helligkeit 11,2 mag
Spektralklasse {{{Spektralklasse}}}
Spektralklasse
(nach Tholen)
Spektralklasse
(nach SMASSII)
Geschichte
Entdecker Edward L. G. Bowell
Datum der Entdeckung 9. November 1980
Andere Bezeichnung 1974 VL2, 1974 XC, 1980 VN, 1984 HS
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom JPL Small-Body Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten.

(3015) Candy ist ein Asteroid jenseits des äußeren Hauptgürtels, der am 9. November 1980 vom US-amerikanischen Astronomen Edward L. G. Bowell an der Anderson Mesa Station des Lowell-Observatoriums in Arizona bei einer Helligkeit von 16,2 mag entdeckt wurde. Nachträglich konnte festgestellt werden, dass er bereits am 2. und 4. Mai 1965 am Goethe-Link-Observatorium in Indiana sowie 1974 und 1980 am Krim-Observatorium in Nautschnyj fotografiert worden war.

Der Asteroid ist benannt nach dem britischen Astronomen Michael Philip Candy (1928–1994), zuletzt Direktor des Perth-Observatoriums in Australien und über dreißig Jahre lang aktiver Astrometriker und Orbitrechner. Während seiner Tätigkeit am Royal Greenwich Observatory entdeckte er den Kometen C/1960 Y1 (Candy) und leistete einen wichtigen Beitrag zur Astronomie der Südhalbkugel, indem er Positionen, insbesondere von Kometen und Kleinplaneten, ermittelte, die für Beobachter auf der Nordhalbkugel schwer zu bestimmen gewesen wären. Als ehemaliger Direktor der Kometensektion der British Astronomical Association (BAA) und Herausgeber der BAA-Rundschreiben war er von 1982 bis 1985 Präsident der IAU-Kommission 6.

(3015) Candy wird zwar zu den Hauptgürtelasteroiden gezählt, bewegt sich aber außerhalb der Hecuba-Lücke und ist damit ein Mitglied der Cybele-Gruppe.